Liveblog zur Landtagswahl RLP 2026: Miersch: Personaldebatte nicht zielführend

Das vorläufige amtliche Endergebnis

Der Machtwechsel in Rheinland-Pfalz ist offiziell: Bei der Landtagswahl verweisen die Christdemokraten nach fast 35 Jahren die regierenden Sozialdemokraten klar auf Platz zwei. In Mainz dürfte CDU-Spitzenkandidat Gordon Schnieder neuer Ministerpräsident werden und Alexander Schweitzer (SPD) ablösen, voraussichtlich aber an der Spitze einer Koalition mit der SPD.

Die CDU steigert laut vorläufigem amtlichen Endergebnis ihren Stimmenanteil im Vergleich zur letzten Wahl auf 31,0 Prozent (27,7 Prozent). Die SPD stürzt auf 25,9 Prozent (2021: 35,7). Die AfD springt auf 19,5 Prozent (8,3). Die Grünen rutschen auf 7,9 Prozent der Stimmen (9,3). 

Die Freien Wähler erreichen nur 4,2 Prozent (5,4), die noch nie im Mainzer Landtag vertretenen Linken 4,4 Prozent (2,5). Beide Parteien sind an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert. Die FDP liegt mit 2,1 Prozent noch deutlicher unter der Marke und muss den Landtag nach zehn Jahren verlassen – sie sitzt nun noch in sechs Bundesländern im Parlament und nur in Sachsen-Anhalt in der Regierung.