Liveblog USA unter Trump: Trump drängt Ölkonzerne zu Milliarden-Investitionen in Venezuela

US-Präsident Donald Trump hat für Anfang Februar ein Treffen mit dem kolumbianischen Präsidenten Gustavo Petro angekündigt. „Ich freue mich darauf, Gustavo Petro, den Präsidenten Kolumbiens, in der ersten Februar-Woche im Weißen Haus zu treffen“, schrieb Trump am Freitag in seinem Onlinedienst Truth Social. „Ich bin sicher, dass es für Kolumbien und die USA sehr gut ausgehen wird, aber der Import von Kokain und anderen Drogen in die USA muss gestoppt werden“, fügte Trump hinzu.

Am Mittwoch hatte Trump bereits mit Petro telefoniert. Der kolumbianische Präsident habe angerufen, um über die „Drogensituation und andere Meinungsverschiedenheiten“ zu sprechen, erklärte Trump, nachdem sich das Verhältnis der beiden Präsidenten infolge des US-Angriffs und der Gefangennahme des venezolanischen Staatschefs Nicolás Maduro massiv verschärft hatte.
Petro kritisiert das militärische Vorgehen der USA in der Region scharf und wirft Washington vor, Maduro ohne rechtliche Grundlage entführt zu haben. Trump wiederum behauptet, Petro sei ähnlich wie Maduro in den Drogenhandel verwickelt. Nach der Gefangennahme Maduros sagte Trump, eine militärische Intervention in Kolumbien sei eine „gute Idee“. Petro solle sich in Acht nehmen.

Petro forderte das Nachbarland Venezuela am Freitag auf, gemeinsam gegen Drogenhändler auf beiden Seiten der Grenze vorzugehen. Er habe Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez zu einer Zusammenarbeit „eingeladen“, schrieb Petro im Onlinedienst X. Beide Länder sollten die Drogenbanden gemeinsam besiegen