

Flug vor Haus von Kid Rock: Hegseth spricht Piloten „frei“
In amerikanischen Medien kam Kritik an der Entscheidung Hegseths auf. „Es handelte sich um einen bemerkenswerten Eingriff auf höchster Pentagon-Ebene, der die interne militärische Befehlskette umging“, schrieb etwa die „New York Times“. Dies sei ein weiteres Indiz für Hegseths „Verachtung der rechtlichen Rahmenbedingungen im Militär“.
Kid Rock, der mit bürgerlichem Namen Robert Ritchie heißt und erklärter Anhänger von Präsident Donald Trump ist, hatte ein Video von dem Moment am Samstag auf X gepostet. Zu sehen ist, wie einer der beiden Militärhubschrauber des Stützpunktes Fort Campbell an sein Anwesen nahe Nashville im Bundesstaat Kentucky heranfliegt und dann einen längeren Augenblick in der Luft auf einer Stelle verharrt.
Das US-Militär hatte nach dem Vorfall eine interne Ermittlung eingeleitet und die Piloten vorübergehend suspendiert. „Die Piloten der Armee müssen strenge Sicherheitsstandards, Professionalität und geltende Flugvorschriften einhalten“, zitierte der US-Sender NBC aus einer Mitteilung der Armee vom Montag. Falls ein Fehlverhalten vorliegen sollte, würden angemessene Maßnahmen ergriffen, hieß es weiter. Unbekannt war, wie das Militär nun auf die Entscheidung Hegseths reagieren wird, diese Ermittlungen zu kippen.
