

In jedem Falle sei aber die Zeit gekommen, ein neues, unabhängiges Europa zu schaffen. „Wir müssen den jetzigen geopolitischen Wandel als dauerhaft ansehen“, sagte von der Leyen. „Nostalgie wird uns die alte Ordnung nicht zurückbringen.“ Daher müsse auch der Wandel zu einem unabhängigen Europa dauerhaft sein. Darüber bestehe heute auch ein Konsens.
Die Kommissionspräsidentin erinnerte an den Zusammenbruch des amerikanisch dominierten Währungssystems von Bretton Woods vor gut einem halben Jahrhundert. Damals seien die Institutionen dieses internationalen Systems erschüttert worden. Europa habe nach anfänglicher Unsicherheit daraus gelernt und stärker zusammengefunden. Diese Erfahrung benötige nun eine Wiederholung.
