Liveblog USA unter Trump: Iranischer Außenminister: Einigung mit USA zu Atomstreit „in greifbarer Nähe“

Ein Schulungsprogramm, das für 580 Stunden vorgesehen war, wurde laut Schwank um 240 Stunden gekürzt. Unter den abgeschafften Inhalten waren demnach Kurse, „in denen es um die Verfassung, das Rechtssystem, Schusswaffentraining, die Anwendung von Gewalt, rechtmäßige Festnahmen, die Beschlagnahmung von Eigentum und die Grenzen der Befugnisse von Beamten“ ging. Schwank sagte, trotz „weit verbreiteter Bedenken“ hätten neue Absolventen die Ausbildung beendet, die „keine fundierten Kenntnisse der für die Ausübung ihrer Tätigkeit erforderlichen Taktiken oder Rechtsvorschriften“ nachweisen konnten. 
Vor der Anhörung hatte der frühere Ausbilder Demokraten aus beiden Kongresskammern Kopien interner ICE-Dokumente vorgelegt, die laut ihm die Kürzungen belegen. Daraus soll unter anderem hervorgehen, dass das „Federal Law Enforcement Training Center“ in Glynco, Georgia, sein Ausbildungsprogramm von 72 auf 42 Tage verkürzt hat. Laut Abgeordneten zeigt ein Vergleich des Grundausbildungsprogramms vom Juli 2025 mit dem von Februar 2026, dass „eine Reihe von Kursen vollständig aus dem Ausbildungsprogramm der ICE gestrichen wurde“. 
ICE-Direktor Todd Lyons hatte vor zwei Wochen im Kongress ausgesagt, man habe den „Kern“ der Ausbildung nicht verändert, aber versucht, die Beamten schneller einsatzfähig zu machen. Das Heimatschutzministerium hatte Anfang Januar bekanntgegeben, man habe im vergangenen Jahr 12.000 neue ICE-Beamte eingestellt und die Personalstärke mit insgesamt 22.000 Beamten damit mehr als verdoppelt. Das „Big Beautiful Bill“-Gesetzespaket, das der Kongress im vergangenen Juli verabschiedete, hatte zusätzliche 750 Millionen Dollar für die Ausbildung von ICE- und CBP-Beamten bereitgestellt. 

Die Demokraten im Kongress verweigern sich unter Berufung auf das unkontrollierte Vorgehen der Beamten in amerikanischen Städten derzeit jedoch der dauerhaften Finanzierung des Heimatschutzministeriums, in dem ICE angedockt ist. Beamte hatten in den vergangenen Monaten drei amerikanische Staatsbürger in Texas und Minnesota erschossen.