

Die Franzosen mit Organisationschef Edgar Grospiron hatten am Samstag eine Pressekonferenz hier in Mailand gegeben. Etliche Fragen sind offen, im Organisationskomitee gibt es öffentlich ausgetragene Streitigkeiten, Grospiron gab sich gleichwohl höchst optimistisch: Die Spiele 2030, die mit einem den jetzt zu Ende gehenden Spielen in Italien sehr ähnlichen Konzept ausgetragen werden sollen, würden getragen von den regionalen Unterschieden der beteiligten Regionen und Täler. Grospiron nannte unterschiedliche Käsesorten, Weine und Tänze als Kulturgut, das inspiriere. Ein Ansatz, der bei der Tour de France funktioniert. Und für die Olympischen Spiele? Bonne chance.
Die Eisschnellläufer allerdings bekommen vom französischen Wein allenfalls aus dem Supermarkt zu kosten – die Wettbewerbe werden entweder in Turin oder in Heerenveen ausgetragen. In Mailand fand sich kein Eisschnellläufer, der von dem Ansatz vollends überzeugt ist. Eine große Mehrheit lehnt ihn ab.
