

Eteri Tutberidse – dieser Name steht in der Eiskunstlauf-Welt zum einen für Erfolg, zum anderen aber auch für einen Doping-Schatten. In Erinnerung ist der Fall des russischen Eiskunstlauf-Stars Kamila Walijewa. 2022 hatte es um sie inmitten der Spiele von Peking einen Dopingskandal gegeben.
Die damals 15 Jahre alte Walijewa hatte als Erklärung für die positive Probe rund zwei Monate vor Olympia in Peking angeführt, dass sie aus demselben Glas wie ihr Großvater getrunken habe. Sie wurde anschließend rückwirkend für vier Jahre gesperrt, Tutberidse hingegen durfte sich weiter in der Eiskunstlauf-Welt aufhalten und ist nun zurück auf der olympischen Bühne – akkreditiert durch den georgischen Verband.
Die Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) übt daran Kritik. Wada-Präsident Witold Banka sagte, er fühle sich mit der Anwesenheit von Eteri Tutberidse bei den Spielen nicht wohl. „Es ist nicht unsere Entscheidung, dass die Trainerin hier ist“, äußerte Banka und fügte hinzu: „Die Untersuchung hat keine Beweise dafür ergeben, dass diese Person in diesen Dopingprozess verwickelt war, daher gibt es keine rechtliche Grundlage, sie von der Teilnahme an den Olympischen Spielen auszuschließen.“ (dpa)
