Fußball-Bundesliga
Stand: 15.03.2026 21:14 Uhr
Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg haben am Sonntagabend ihren zweiten Tabellenplatz in der Bundesliga gefestigt. Im Heimspiel gegen Bayer Leverkusen gelang ein 2:1 (1:0). Janou Levels glückte ein Traumtor, Alexandra Popp erhöhte per Kopfball.
Es war das Spiel Nummer eins nach dem feststehenden Wechsel von VfL-Legende Popp zu Borussia Dortmund. Und am Ende durfte die Angreiferin rundum zufrieden sein. Ihr Team hatte drei wichtige Punkte geholt im Kampf um einen Qualifikationsplatz für die Champions League. Und sie hatte am 20. Spieltag in der 77. Minute das zwischenzeitliche 2:0 erzielt.
Im Heimspiel gegen den bisherigen Tabellenfünften hatte die ehemalige Nationalspielerin bereits nach vier Minuten die erste gute Chance dazu gehabt, nach ihren beiden Toren im Hinspiel (5:1) erneut zu treffen. Nach schönem Zuspiel von Ella Peddemors büßte die 34-Jährige jedoch etwas vom Vorsprung auf ihre Gegenspielerin ein und setzte den Ball zu diesem frühen Zeitpunkt der Partie noch neben das Tor.
Allerdings hatten die Gäste zuvor eine noch bessere Gelegenheit gehabt: Die Dänin Cornelia Kramer zwang Wolfsburgs Torfrau Stina Johannes zu einer Glanzparade (2.).
Levels sorgt per Traumtor für Wolfsburgs Führung
Es war ein sehr unterhaltsamer Start in die Partie – und in der fünften Minute wurde es gar spektakulär. Levels sorgte dafür. Die ehemalige Leverkusenerin nahm nach Zuspiel von Kapitänin Svenja Huth, die unter der Woche ihren Vertrag bis zum 30. Juni 2027 verlängert hatte, Maß und schoss die Kugel aus 20 Metern mit dem linken Fuß herrlich ins obere rechte Kreuzeck – es war ein Traumtor! Kessya Bussy hätte in der 18. Minute auf 2:0 erhöhen können, doch sie scheiterte an Bayer-Keeperin Rafaela Borggräfe.
Die Gäste-Schlussfrau war auch in der 32. Minute bei einem Schuss von Peddemors zur Stelle. So ereignisreich wie in der Anfangsphase war die Partie nun aber längst nicht mehr. Aber: Eine sehr gute Aktion gab es in Hälfte eins noch. Nach Vorarbeit von Bussy verpasste Popp einen Treffer.
Wolfsburg kurz nach der Pause im Glück
Elf Minuten nach Wiederbeginn wäre beinahe auch den Gästen ein besonderes Tor gelungen. Nach einem Ballverlust der „Wölfinnen“ erkannte die Leverkusenerin Katharina Piljic, dass VfL-Torfrau Johannes weit vor dem eigenen Gehäuse stand. Kurz hinter der Mittellinie versuchte sie es mit einem Fernschuss und hätte beinahe damit Erfolg gehabt. Der Ball sprang knapp am Pfosten vorbei.
Popp köpft mit Überzeugung zum 2:0 ein
Statt 1:1 hieß es in der 77. Minute 2:0 – dank Popp! Nach einer Ecke von Huth zeigte die Stürmerin eine ihrer ganz großen Stärken. Sie ging mit Überzeugung in die Flugkurve des Balles und köpfte diesen ins gegnerische Tor ein. Aber: Die Niedersächsinnen mussten dann doch noch etwas um den Sieg zittern. Leverkusens Vanessa Fudalla verkürzte in der dritten Minute der Nachspielzeit auf 1:2. Mehr ließ Wolfsburg aber nicht zu.
Für das Team von VfL-Trainer Stephan Lerch geht es zügig weiter. Am Mittwoch (18 Uhr, im Livecenter bei NDR.de) steht in der Bundesliga das Nachholspiel beim Tabellenletzten Carl Zeiss Jena, der am Sonntag gegen den HSV remis spielte, auf dem Programm.




