Leïla Slimani im Interview: „Es gibt tausend Arten, Franzose zu sein“ – Gesellschaft

Eine Bar im 9. Arrondissement von Paris, neun Uhr früh, Montmartre ist nicht weit. Leïla Slimani hat hier ihre Gewohnheiten, alle kennen sie. Sie bestellt einen Grüntee mit etwas Honig in einem Schälchen dazu. Slimani, 44, ist aus Portugal angereist, wo sie seit ein paar Jahren lebt. Es ist laut in der Bar. Aber das stört sie nicht in ihrem Redefluss, sie spricht druckreif.