Der französische Historiker, Journalist, Radiomann und erfolgreiche Podcaster Philippe Collin, der zunächst ein Sachbuch über den in der rechten Szene verankerten Pétain-Mythos vorgelegt hat, ist nun mit einem spannenden Romandebüt hervorgetreten. Hintergrund ist die wahre Geschichte um den österreichischen Juden Frank Meier, der sich aus kleinsten Verhältnissen über das New Yorker Exil zum seinerzeit berühmtesten Barmann im legendären Pariser Luxuspalast Ritz emporgearbeitet hat. Schon in der Zwischenkriegszeit verkehrt er mit vielen Berühmtheiten, für die Paris damals ein „Fest fürs Leben“ war, allen voran Papa Hemingway, Francis Scott Fitzgerald und die entsprechenden Damen von der „left bank“.
