
US-Präsident Donald Trump musste seine Reise zum Weltwirtschaftsforum in Davos unterbrechen: Die Air Force One hatte ein technisches Problem. Trump soll nach seiner Rückkehr in die Vereinigten Staaten ein anderes Flugzeug besteigen und damit die Reise fortsetzen.
Die Präsidentenmaschine von US-Präsident Donald Trump ist am Dienstagabend (Ortszeit) kurz nach dem Start wieder umgekehrt. Eigentlich sollte Trump mit der Air Force One zum Weltwirtschaftsforum (WEF) nach Davos in die Schweiz fliegen.
Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, erklärte, die Entscheidung zur Rückkehr sei nach dem Start getroffen worden, als die Crew an Bord „ein kleines elektrisches Problem“ festgestellt habe und man aus Vorsichtsgründen beschlossen habe, umzudrehen. Die Maschine landete wieder sicher an der Joint Base Andrews, ihrem Heimatflughafen nahe Washington, D.C.
Ein Reporter an Bord berichtete, dass die Lichter in der Pressekabine des Flugzeugs kurz nach dem Start ausgingen, aber keine Erklärung dafür gegeben wurde.
Trump wird bei seiner Rückkehr in ein anderes Flugzeug umsteigen und seine Reise zum Weltwirtschaftsforum in Davos fortsetzen. Die beiden derzeit als Air Force One eingesetzten Flugzeuge fliegen bereits seit fast vier Jahrzehnten. Boeing arbeitet an Ersatzmaschinen, doch das Programm ist wiederholt verzögert worden.
Im vergangenen Jahr schenkte der Golfstaat Katar Trump eine luxuriöse Boeing 747-8, die in die Air-Force-One-Flotte aufgenommen werden sollte – ein Schritt, der stark kritisiert wurde. Dieses Flugzeug wird derzeit umgerüstet, um die Sicherheitsanforderungen zu erfüllen. Leavitt scherzte am Dienstagabend gegenüber Reportern an Bord von Air Force One, dass ein katarisches Flugzeug „jetzt viel besser“ klinge.
AP/jac
