Ein Gerücht geistert durch Berlin: Wird der Unions-Fraktionsvorsitzende Spahn seinen Job verlieren?
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Wird Friedrich Merz seinen Fraktionschef Jens Spahn ablösen? Entsprechende Gerüchte hatte es schon seit dem Sommer gegeben, seit der verunglückten Wahl einer Verfassungsrichterin. Auch im neuen Jahr tauchen sie nun wieder auf. Kurzfristig lautet die Antwort: Nein. Jens Spahn ist, um es in der Sprache der Finanzkrise zu sagen, too big to fail.
Nicht nur hat er sich in seinen 23 Jahren als Bundestagsabgeordneter, Staatssekretär oder Minister ein Netzwerk aufgebaut, das weit über die Politik hinausreicht, hinein in Medien und Wirtschaft und quer über den Atlantik. Spahn ist auch in der politischen Landschaft der großen Koalition neben CSU-Bundesinnenminister Alexander Dobrindt die wichtigste Stimme des wirtschaftsliberal-konservativen Flügels der Union, der aus seiner großen Enttäuschung über seine einstige Galionsfigur Friedrich Merz keinen Hehl macht.
