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Zum Jahresbeginn ist die Maut auf italienischen Autobahnen weiter angezogen. Die Preise wurden zumeist um 1,5 Prozent erhöht. Der angegebene Grund: eine Anpassung an die Inflation.
Festgelegt wurde der Prozentsatz von der „Autorità di Regolazione dei Trasporti“, einer Regulierungsbehörde für das Verkehrs- und Transportwesen. Er gilt für alle Autobahnkonzessionsgesellschaften, bei denen die Wirtschafts- und Finanzpläne derzeit aktualisiert werden.
Bei einigen wenigen Betreibern sind jedoch auch Abweichungen von diesem Prozentsatz vorgesehen – bedingt etwa durch einen Ablauf von Konzessionen oder aber bereits genehmigte Wirtschafts- und Finanzpläne.
Erhöht wurde die Maut zum 1. Januar 2026 auf den Autobahnen folgender Betreibergesellschaften:
- Autostrade per l’Italia (zuständig für ein etwa 3000 Kilometer langes Autobahnnetz in Italien),
- Brescia-Padua,
- Autovia Padana,
- Salt – Autobahnabschnitt Autocisa,
- Consorzio Autostrade Siciliane,
- Milano Serravalle,
- Tangenziale di Napoli,
- Rav,
- Sat,
- Satap A4,
- Sav,
- Sitaf,
- Fiori (Autobahnabschnitt A6),
- Cav,
- Asti-Cuneo,
- TE,
- die Brebemi und die Pedemontana Lombarda (jeweils um 1,5 Prozent),
- die Brennerautobahn (1,46 Prozent) sowie
- die Strecke Salerno-Pompei-Neapel (1,925 Prozent).
Tarifsenkungen gibt es für:
- die A5 (Ivrea-Turin-Piacenza) um 1,35 Prozent,
- für Teile der A10 (Concessioni del Tirreno) um 3,61 Prozent,
- einen Teilbereich der A12 (Concessioni del Tirreno) um 6,3 Prozent sowie
- für einen Autobahnabschnitt der A21 (Ivrea-Turin-Piacenza) um 8,03 Prozent.
Von Tariferhöhungen oder Tarifsenkungen unberührt bleiben lediglich
- die Autostrade Alto Adriatico und
- die Strada dei Parchi (A24 und A25).
