
Was essen Sie zum Frühstück?
Zuerst trinke ich einen Kaffee, schwarz. Und dann esse ich klassisch eine Wurststulle.
Wo kaufen Sie Ihre Kleidung ein?
Ich gehe gerne noch selbst in Geschäfte, weil ich ein haptischer Typ bin und die Sachen in die Hand nehmen möchte.
Was ist das älteste Kleidungsstück in Ihrem Schrank?
Das dürfte ein kariertes Baumwollhemd sein, das ich bei Dreharbeiten zu dem Film „Gold“ 2012 in Kanada gekauft habe.
Wann haben Sie zuletzt handschriftlich einen Brief verfasst?
Das ist sehr lange her. Die Zeit holt einen doch ein, heute geht fast alles über E-Mail, auch weil es schneller ist.
Welches Buch hat Sie im Leben am meisten beeindruckt?
Die gesammelten Kurzgeschichten von Edgar Allan Poe, etwa „Der Doppelmord in der Rue Morgue“. Das Buch hat mir mein Vater gegeben, als ich 16 Jahre alt war. Und ich habe es immer noch, es ist wie ein Talisman für mich, in dem ich bis heute gerne lese.
Wie informieren Sie sich über das Weltgeschehen?
Über die klassischen Medien. Wichtig ist ja zu wissen, wo die Informationen herkommen, soziale Medien wie Instagram und Facebook lasse ich deswegen raus.
Meine Frau und ich hatten auch lange die „Berliner Zeitung“ auf Papier abonniert. Da wir viel beruflich unterwegs sind, ist es inzwischen ein digitales Abonnement.
Was ist Ihr bestes Smalltalk-Thema?
Bei welchem Film haben Sie zuletzt geweint?
Ich bin eher nicht der Typ, der bei Filmen weint. Aber ich sage auch nicht, dass es nicht passieren kann.
Es ist mir ein liebgewonnenes Ritual, vor Auftritten auf Holz zu klopfen oder „Toi, toi, toi“ zu sagen. Aber das hat nicht wirklich etwas mit einem tief verwurzelten Glauben daran zu tun, dass es mir Glück bringen könnte.
Worüber können Sie lachen?
Über Situationskomik, auch im alltäglichen Leben.
Peter natürlich. Nee, das ist natürlich Quatsch. Ich habe keinen.
Machen Sie eine Mittagspause?
Bei der Arbeit auf jeden Fall, kleine Powernaps. Als junger Mann war ich Soldat bei der NVA, der Nationalen Volksarmee der DDR, und da habe ich mir das wahrscheinlich antrainiert. Da musste man schlafen, wenn man konnte. Die Fähigkeit ist mir geblieben. Ich kann jederzeit meinem Körper sagen, wir haben jetzt zehn Minuten, 20 Minuten. Das klappt meistens.
In welchem Land würden Sie gerne leben?
Das kann ich so nicht einfach beantworten. Ich bin viel zu gerne unterwegs, in fremden Ländern. Das bringt Gott sei Dank die Arbeit mit sich. Demnächst drehen wir in Estland, darauf freue ich mich sehr.
Was fehlt nie in Ihrem Kühlschrank?
Fühlen Sie sich mit oder ohne Auto freier?
Auto ist mir egal, das Motorrad würde mir fehlen.
Was ist Ihr größtes Talent?
Keine Ahnung. Das müssen andere beantworten.
Was tun Sie, obwohl es unvernünftig ist?
Ist das Leben nicht an sich schon unvernünftig?
Welcher historischen Person würden Sie gerne begegnen?
Vielen. Charlie Chaplin zum Beispiel, aber nicht hier und heute, sondern in seiner Zeit.
Tragen Sie Schmuck? Und eine Uhr?
Gar nicht. Schmuck an meinem Körper stört mich. Der Gedanke des Schmückens hat sich auch überlebt, der Schmuck als Zeichen dafür, welchem Stand ich angehöre oder wie viel Geld ich habe, das ist mir komplett fremd.
Haben Sie einen Lieblingsduft?
Ich rieche die Menschen gerne so, wie sie sind. Mit diesem Übertünchungsgedanken kann ich genausowenig etwas anfangen wie mit Schmuck. Das ist die gleiche Philosophie.
Was war Ihr schönstes Ferienerlebnis?
Da können Sie hinschreiben: Lacht herzlich!
Auf welchem Konzert waren Sie zuletzt?
Bei den Geschwistern Pfister, kurz vor Weihnachten.
Was fehlt Ihnen zum Glück?
Die Basis jeglichen Glücks ist es, gesund zu bleiben. Und das in jeglicher Form, auch mental, das fängt schon an, wenn man kranke Gedanken entwickelt. Sich das lange zu erhalten, nenne ich Glück, gerade wenn man wie ich in den letzten Abschnitt seines Lebens eintritt.
Was trinken Sie zum Abendessen?
Wenn es passt, ein gutes Bier aus meiner Heimat Mecklenburg, am liebsten frisch gezapft oder gut gekühlt, auch aus der Flasche.