

Europäer fürchten US-Militärschlag gegen Iran binnen 24 Stunden
Die Sorge vor einem US-Militärschlag gegen den Iran hat sich dramatisch verschärft. Zwei europäische Regierungsvertreter gehen davon aus, dass ein Angriff in den nächsten 24 Stunden erfolgen könnte. „Alle Signale deuten darauf hin, dass ein US-Angriff unmittelbar bevorsteht“, sagte ein westlicher Militärvertreter am Mittwoch.
Die Spannungen eskalierten weiter, nachdem der Iran einem Bericht zufolge seine Nachbarländer, darunter Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und die Türkei, gewarnt hatte, dass US-Stützpunkte auf deren Territorium angegriffen würden, sollte Washington den Iran attackieren. Zudem wurden die direkten Kontakte zwischen dem iranischen Außenminister Abbas Araktschi und dem US-Sondergesandten Steve Witkoff ausgesetzt. Die USA zogen am Mittwoch einen Teil ihres Militärpersonals von Stützpunkten im Nahen Osten ab. Dies betrifft unter anderem die Al-Udeid-Luftwaffenbasis in Katar, den größten US-Stützpunkt in der Region. Auch Großbritannien zieht einem Bericht zufolge Personal von einer Basis in Katar ab.
Der Iran hatte zuvor mit der Sperrung seines Luftraums die Lage angeheizt. Die ursprünglich auf gut zwei Stunden angesetzte Sperrung wurde später auf fünf Stunden verlängert, wie aus einer von der US-Luftfahrtbehörde FAA verbreiteten Mitteilung hervorging.
