Seit 25 Jahren feilscht die EU um ein Handelsabkommen mit Lateinamerika, nun planen Donald Trump und Javier Milei den Gegenschlag. Europa hat nur noch eine Chance.
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Mercosur – seit Jahren hängt an dem Freihandelsabkommen für Lateinamerika ein Versprechen: mehr Handel, weniger Zölle, engere politische Bindung mit Europa. Nach zähen Verhandlungen, die sich über ein Vierteljahrhundert hinzogen, schien im Januar endlich der Durchbruch geschafft: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen unterzeichnete ein Handelsabkommen mit den Mercosur-Staaten. Doch es ist bis heute nicht in Kraft, weil das Europaparlament wenige Tage später überraschend entschied, es juristisch prüfen zu lassen. In den Mercosur-Ländern Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay
fragte man sich daraufhin, wie ernst die EU noch zu nehmen sei. Und genau dieses Zögern nutzt nun US-Präsident Donald Trump, um Fakten zu schaffen.
