
Die deutschen Handballer haben gegen den Gastgeber und Topfavoriten Dänemark mit 26:31 (12:13) verloren. Damit hat das Team von Bundestrainer Alfreð Gíslason den vorzeitigen Einzug in das EM-Halbfinale verpasst.
In der Partie bot Deutschland den Dänen in der ausverkauften Arena in Herning lange Zeit Widerstand. Die Dänen hatten zunächst Schwierigkeiten, am deutschen Torhüter David Späth vorbeizukommen, während die Deutschen nach vorne weiter Abschlüsse suchten. Doch im weiteren Spielverlauf setzten sich die Dänen schließlich durch. Das lag auch an der starken Leistung des dänischen Torhüters Emil Nielsen.
Chance auf Halbfinale bleibt bestehen
„Sie sind einfach extrem gut“, sagte Trainer Gíslason in der ARD nach dem Spiel über die Dänen. Er lobte aber auch die deutsche Abwehr: „Ein sehr gutes Spiel von den Jungs.“
Kapitän Johannes Golla sagte: „Es ist natürlich auch kein Weltuntergang, dass wir hier gegen Dänemark
verlieren. Wir hätten durch ein paar Fehler weniger natürlich besser
aussehen können.“ Nun gehe es darum, das Spiel vor der Partie gegen Frankreich vor allem aus dem Körper zu bekommen.
Die DHB-Auswahl hat trotz der Niederlage gegen den Weltmeister weiterhin Chancen auf das Erreichen der Vorschlussrunde. Dafür reicht im letzten Hauptrundenspiel gegen Frankreich am Mittwoch bereits ein Unentschieden. Die Teilnahme am Spiel um Platz fünf am Freitag ist den Deutschen bereits jetzt nicht mehr zu nehmen.
