Handball-EM: Der verflixte siebte Feldspieler

Kaum eine Regel ist so umstritten wie die Möglichkeit, einen siebten Feldspieler einzuwechseln. Trainer nutzen sie, Ästheten hassen sie, Experten würden sie abschaffen.



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Handball-EM: Deutschlands Julian Köster im Spiel gegen Dänemark
Deutschlands Julian Köster im Spiel gegen Dänemark
© Bo Amstrup /​ Ritzau Scanpix/​Getty Images

Bei der Europameisterschaft, die gerade in Dänemark, Schweden und
Norwegen ausgetragen wird, vergeht kein Spieltag, an dem die Variante
nicht benutzt wird. Der Torhüter des angreifenden Teams wird gegen einen zusätzlichen Feldspieler ausgewechselt. Beim sogenannten Sieben gegen Sechs hat die Offensive dadurch eine größere Chance zu treffen, weil sie in Überzahl agiert. Verliert sie allerdings den Ball, ist das eigene Tor leer, oft fliegt der Ball dann genau dort hinein, für Handballfans noch immer ein seltsamer Anblick.