

Golfstaaten prüfen offenbar Auslandsinvestitionen wegen Iran-Krieg
Der wirtschaftliche Druck durch den Krieg der USA und Israels gegen den Iran könnte die Golfstaaten dazu veranlassen, ihre Auslandsinvestitionen zu überdenken, wie ein Bericht der „Financial Times“ (FT) zeigt.
Ziel sei es, die finanzielle Belastung zu begrenzen. Die Golfstaaten geraten zunehmend unter Druck, weil Öl- und Gasexporte, die für die Volkswirtschaften der Länder sehr wichtig sind, zunehmend zum Erliegen kommen. Betroffen sein könnten laut einem Vertreters der Golfstaaten, mit dem die FT gesprochen hat, unter anderem Investitionszusagen an ausländische Regierungen oder Unternehmen, Sponsoringverträge im Sport sowie Verträge mit Unternehmen und Investoren. Auch der Verkauf einzelner Beteiligungen sei denkbar.
Nach Angaben des Vertreters haben drei der vier großen Volkswirtschaften der Golfregion – Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait und Katar – über die wirtschaftlichen Folgen beraten. Welche Staaten konkret beteiligt waren, wollte er jedoch nicht nennen.
