Glücksfeder: Pflegeleichte Pflanze für Büro und Wohnzimmer

Große Glücksfeder in einem weißem Topf

AUDIO: Weltreise der Glückspflanzen – mehr als „nur“ Glücksklee (27 Min)

Stand: 09.01.2026 09:34 Uhr

Die Glücksfeder, auch bekannt als Zamioculcas zamiifolia, stellt nur wenig Ansprüche an Standort und Pflege. Sie ist daher die ideale Zimmerpflanze für Anfänger und gemütliche Gärtner.

Die gefiederten Blätter verleihen der sogenannten Glücksfeder ihren Namen. Erst seit etwa 20 Jahren ist das aus Afrika stammende Gewächs hierzulande als Topfpflanze etabliert. Bis heute gilt sie als die „Königin der pflegeleichtesten Zimmerpflanzen“ und ist kaum wegzudenken aus Arbeits-, Schlaf- und Wohnzimmer.

Ideal für helle und schattige Standorte

Blätter einer Glücksfeder

Die Blätter der Glücksfeder sind gefiedert und glänzen.

Egal ob ein heller oder schattiger Standort, eine Glücksfeder kommt mit fast allen Lichtverhältnissen gut klar. Nur direkte Sonneneinstrahlung sollte man vermeiden. Je mehr Licht, desto schneller der Wuchs und heller die Blätter. Im Schatten hingegen wächst die Glücksfeder langsamer und ihre Blätter färben sich dunkelgrün. Wer zudem auf eine konstante Zimmertemperatur zwischen 20 und 23 Grad achtet, schafft die perfekten Bedingungen für eine Zamioculcas. Im Durchschnitt erreicht sie eine Größe zwischen 40 und 60 Zentimetern, manchmal sogar bis zu einem Meter.

Zamioculcas richtig pflegen, gießen und düngen

Eine Glücksfeder ist sehr robust und muss nur sparsam gegossen werden, da die sukkulenten Blätter die Fähigkeit besitzen, Wasser und Nährstoffe zu speichern. Um Staunässe entgegenzuwirken, verwendet man am besten direkt beim Einpflanzen Blähton oder spezielle Palmenerde und achtet darauf, dass das Abzugsloch stets frei ist. Während der Wachstumsphase (April bis September) alle zwei Wochen etwas Flüssigdünger ins Gießwasser geben. Im Winter reicht es aus, einmal im Monat zu düngen.

Tipp: Sollten die Blätter sich gelb färben, kann dies ein Zeichen für zu viel Wasser oder zu wenig Dünger sein.

Glücksfeder durch Stecklinge vermehren

Damit insbesondere junge Pflanzen gut gedeihen, sollte man sie jedes Frühjahr umtopfen. Ein regelmäßiger Schnitt ist bei Glücksfedern jedoch nicht notwendig. Wer seine Pflanze vermehren möchte, hat zwei Möglichkeiten: Am einfachsten ist es, die Glücksfeder an der Wurzel in zwei Teile zu teilen und separat wieder einzupflanzen. Das ist auch eine gute Variante, wenn der Platz auf der Fensterbank zu eng für einen größeren Topf wird.

Steckling einer Glücksfeder in einem Topf

Durch Stecklinge lässt sich die Glücksfeder leicht vermehren.

Ein wenig zeitaufwendiger ist eine Vermehrung durch Stecklinge. Hierfür einen Trieb mit mehreren Blättern abschneiden und in zimmerwarmes Wasser (20 bis 25 Grad) stellen. Sobald sich Wurzeln bilden, die Stecklinge einpflanzen. Alternativ können auch einzelne Blätter direkt in feuchte Erde gesteckt werden. Bei hoher Luftfeuchtigkeit wachsen diese nach etwa vier bis sechs Wochen an.

Glücksfeder: Leicht giftig für Menschen und Tiere

Glücksfedern gelten als leicht giftig, vor allem, wenn man sie verzehrt. Der bittere Geschmack schreckt Kleinkinder und Haustiere jedoch meist schnell ab. Erst bei größeren Mengen können Vergiftungserscheinungen wie Magenkrämpfe und Übelkeit auftreten. In diesem Fall sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Bogenhanf mit goldgelbem Blattrand in Nahaufnahme.

Bogenhanf, Glücksfeder und Einblatt sind unkomplizierte Zimmerpflanzen, die auch im Winter mit wenig Pflege gut gedeihen.

Verschiedene Zimmerpflanzen wie Bogenhanf, Fensterblatt und Zamiifolia stehen in Töpfen nebeneinander.

Nicht jeder hat einen grünen Daumen. Pflanzen wie Bogenhanf, Glücksfeder und Elefantenohr gedeihen auch ohne viel Pflege.

Diverse Mini-Sukkulenten von oben fotografiert.

Sukkulenten benötigen wenig Pflege und bezaubern durch eine außergewöhnliche Optik. In Gruppen wirken sie am schönsten.

Ein Steckling im Glas.

Wenn Zimmerpflanzen ihre besten Jahre hinter sich haben, können viele durch Stecklinge oder Ableger ersetzt werden.