Geplanter Kanye West Auftritt London: Einreiseverbot und Kritik – Panorama

Kanye West, 48, Rapper, sorgt mal wieder für Aufregung. Er soll im Sommer beim Wireless Festival im Finsbury Park in London als Hauptakt auftreten. West war in der Vergangenheit immer wieder mit rassistischen und antisemitischen Kommentare aufgefallen. So hatte er auf der Plattform X „Ich liebe Hitler“ und „Ich bin ein Nazi“ gepostet. Der britische Premierminister Keir Starmer, 63, sagte der Zeitung Sun on Sunday: „Es ist zutiefst besorgniserregend, dass Kanye West trotz seiner früheren antisemitischen Äußerungen und seiner Verherrlichung des Nationalsozialismus für einen Auftritt beim Wireless Festival gebucht wurde.“

Nun wird ein Einreiseverbot für den Musiker gefordert. Die Regierung könne jeder Person, die kein Staatsbürger ist und deren Anwesenheit dem öffentlichen Wohl nicht zuträglich wäre, die Einreise verbieten, schrieb die Aktivistengruppe Campaign Against Antisemitism auf der Plattform X. Bei West sei das ein „eindeutiger Fall“. West hatte im vergangenen Jahr ein Lied mit dem Titel „Heil Hitler“ veröffentlicht. Anfang 2026 hatte er im Wall Street Journal um Entschuldigung gebeten. „Ich bin weder ein Nazi noch ein Antisemit“, schrieb der Ex-Ehemann von Kim Kardashian und führte seine früheren Äußerungen auf eine bipolare Störung zurück.
Starmers Parteikollegin Rachael Maskell, die für den Wahlkreis York Central im Parlament sitzt, sagte der BBC: „Wir können nicht zulassen, dass diese Künstler eine Plattform bekommen.“ West sollte wegen seiner antisemitischen Äußerungen nicht in das Vereinigte Königreich einreisen dürfen. Die Organisatoren des Festivals äußerten sich bislang nicht. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge zogen sich bereits zwei Sponsoren, darunter die Getränkemarke Pepsi, zurück.

Jack Plunkett/Jack Plunkett/Invision/AP

Jamie Lee Curtis, 67, Schauspielerin und Oscar-Preisträgerin, hat sich nach ihrer Fettabsaugung wie eine Betrügerin gefühlt. Im Podcast „IMO with Michelle Obama and Craig Robinson“ machte sie ihrem Ärger über zunehmende Schönheits-OPs Luft. „Es ist alles Vortäuschung und Betrug.“ Bei der ganzen Schönheitsindustrie gehe es nur um Geld. Es werde Geld verdient damit, die Unsicherheit der Menschen zu verstärken. „Ich war nie hübsch, das war nie mein Ticket“, so Jamie Lee Curtis im Gespräch mit der ehemaligen First Lady. Sie habe alles probiert, „Ich habe Fett abgesaugt, ich habe Fett weggeschnitten. Ich habe versucht, das zu tun, was alle anderen auch tun, aber es funktioniert nicht“. Am Ende habe sie in den Spiegel gesehen und sich nur wie eine Betrügerin gefühlt. „Ich glaube, dass das nur zu Selbsthass führt.“ Alle würden älter, das sei nun mal so. Dass sie sich nun so akzeptiere, wie sie aussehe, sei Teil der Selbstliebe.

Rolf Vennenbernd/dpa

Joe Laschet, 37, Mode-Influencer und Sohn von Armin Laschet, macht auf Karl Lagerfeld. Dem verstorbenen Modeschöpfer war einst das Zitat zugeschrieben worden: „Wer Jogginghosen trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.“ Der Deutschen Presse-Agentur sagte Joe Laschet nun, er halte das Tragen von Jogginghosen an Flughäfen für respektlos. „Es hat sich in den letzten Jahren immer mehr bestätigt: Wenn ich am Flughafen bin, sehe ich Leute in wirklich alten Pyjamahosen mit einem Nackenkissen um den Hals oder in Jogginghosen rumlaufen“, so der Sohn des früheren CDU-Bundesvorsitzenden Armin Laschet. „Da denke ich mir: Hör mal, das ist nicht euer Schlafzimmer, das ist ein Flughafen.“
Natürlich sei es freies Land und jeder könne sich kleiden, wie er möchte, betonte Laschet. „Aber ich habe das Gefühl, dass da eine Schluffheit entstanden ist – gerade bei vielen Deutschen“, sagte er. „Dass es völlig egal sei, wie man sich kleidet, Hauptsache bequem.“
Aus seiner Sicht sei diese Einstellung aber respektlos gegenüber anderen Reisenden und auch gegenüber dem Flughafenpersonal, das ja teilweise Krawatte oder High Heels trage. „Da muss nicht der 50-jährige Herr im Gang sitzen mit alter Jogginghose, Fußball-Trikot und Halbsandalen.“ Laschet selbst reist nach eigenen Angaben stets im Anzug – das sei für ihn tatsächlich „das bequemste Kleidungsstück“. „Ein gut geschnittener Anzug aus hochwertiger Wolle passt sich an und fühlt sich weich auf der Haut an. Das ist wahnsinnig bequem.“