Fußballkultur in Deutschland: Das große Finale

© Meiko Herrmann für DIE ZEIT

Wie man einen Podcast beendet, steht in keinem Lehrbuch. Also muss ein Weg gefunden werden. Ein letztes Mal versammeln sich die Hosts des Fußballpodcasts Kicken kann er, Oliver Fritsch, Christian Spiller und Fabian Scheler, um Abschied von ihrem Format zu nehmen. Nach fast vier Jahren und 89 Folgen ist Schluss.  

Gefeiert wird das Ende mit Mister X. Der professionelle Scout, der in den vergangenen Jahren Fußballer bewertet und analysiert hat, ist für diese Folge zugeschaltet. Die Hosts legen ihm die ewige Tabelle aller besprochenen Spieler vor und lassen ihre eigenen Bewertungen korrigieren. 

Überhaupt werden in der letzten Folge noch letzte Dinge diskutiert: Welcher Spieler hätte noch besprochen werden sollen? Welcher Trainer fehlt? Wo lagen die Hosts mit ihren Einschätzungen falsch? Und natürlich küren sie ihre fünf Lieblingsfolgen aus vier Jahren Kicken kann er

Angetreten sind die Hosts, um die Aufmerksamkeit der Hörerinnen auf das zu lenken, was im Fußball wirklich zählt: die Individualität der Spielerinnen und Spieler. Was machte den Pass von Toni Kroos so besonders? War Nick Woltemade nur ein Hype? Und wo hat Harry Kane trotz seiner vielen Tore seine Schwächen? 

Nun, am Ende aller Tage, prüfen sie, wie weit sie mit diesem Ansatz gekommen sind, und diskutieren mit Mister X die Unterschiede, wie über Fußball in Europa debattiert wird. Das war es dann. 

„Kicken kann er“ war der Fußballpodcast der ZEIT. Er erschien alle zwei Wochen und widmete sich den besten Fußballern und Fußballerinnen unserer Zeit. Wir redeten weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler. Alle Folgen finden Sie hier. Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung und Abschiedsgrüße nehmen wir unter fussball@zeit.de entgegen. Unseren Bluesky-Account finden Sie hier.

Links zur Sendung

Die ewige Powercard-Tabelle