Fußball-Weltmeisterschaft 2026: EU-Abgeordnete fordern Prüfung von WM-Boykott

Die Uefa sollte sich aus Sicht von EU-Abgeordneten vor der Fußball-WM 2026 in den USA klarer positionieren. Sie warnen vor einer Aushöhlung zentraler Werte des Fußballs.


Fußball-Weltmeisterschaft 2026: US-Präsident Donald Trump hatte im Dezember den FIFA-Friedenspreis bekommen.
US-Präsident Donald Trump hatte im Dezember den FIFA-Friedenspreis bekommen.
© Stephanie Scarbrough/​AFP/​Getty Images

EU-Abgeordnete von Grünen, Sozialdemokraten, Liberalen und Linken haben die Uefa dazu aufgefordert, sich bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA klarer zu positionieren und mögliche Konsequenzen bis hin zu Boykotten zu prüfen. In einem Schreiben an die Uefa-Spitze, aus dem der Spiegel zitiert, warnen die Abgeordneten vor einer Aushöhlung zentraler Werte des Fußballs. Zu den Unterzeichnern gehören demnach unter anderem der Grüne Rasmus Andresen und der Sozialdemokrat Matthias Ecke.

Anlass für das Schreiben ist die Auszeichnung des US-Präsidenten Donald Trump mit dem sogenannten FIFA Peace Prize durch den Weltverband Fifa. Die Abgeordneten kritisieren politische Maßnahmen und eine Rhetorik unter Trump, die ernsthafte Zweifel am Respekt vor dem Völkerrecht, demokratischen Standards und dem Prinzip der Selbstbestimmung aufkommen ließen.

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