Flüssigerdgas aus Russland: EU kauft noch immer russisches LNG im Milliardenwert

EU-Staaten haben im vergangenen Jahr Flüssigerdgas aus Russland im Wert von rund 7,4 Milliarden Euro importiert. Das geht aus Daten der EU-Statistikbehörde Eurostat hervor. Damit sind die Einfuhren um rund 3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. 

Die Importe von Flüssigerdgas, auch LNG genannt, aus Russland machen etwa 16 Prozent der gesamten LNG-Importe aus, die 2025 einen Wert von rund 46,0 Milliarden Euro hatten. Mit rund 24,2 Milliarden Euro stammt der Großteil aus den USA.

Kurz nach Beginn der russischen Invasion der Ukraine hatte die EU weitgehende Einfuhrverbote für fossile Energieträger wie Öl und Kohle auf den
Weg gebracht. Wegen bestehender Abhängigkeiten war die Situation bei Gasimporten anders. Der
Brennstoff kommt derzeit noch als Flüssigerdgas (LNG) und durch die
Pipeline Turkstream aus Russland. Ab 2027 gilt aber ein vollständiges Importverbot.

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