Fifa-WM der Männer: Jamaika und Bolivien sind bei WM-Play-offs eine Runde weiter

Bolivien und Jamaika haben jeweils im Halbfinale der WM-Play-offs gewonnen und sind damit nur noch einen Sieg von der Teilnahme an der Fußballweltmeisterschaft der Männer entfernt. Bolivien gewann gegen Suriname mit 2:1 (0:0) und trifft nun auf den Irak. Das Duell zwischen Bolivien und dem Irak findet im WM-Stadion von Monterrey in Mexiko statt. Jamaika gewann in Guadalajara mit 1:0 (1:0) gegen Neukaledonien und
spielt kommende Woche gegen die Demokratische Republik (DR) Kongo.

Die jeweiligen Sieger qualifizieren sich für die WM in Mexiko, Kanada und den USA. Der Sieger aus der Begegnung von Bolivien gegen den Irak spielt in der hochklassig besetzten Gruppe I gegen Frankreich, Senegal und Norwegen. Jamaika oder die DR Kongo treffen in der Gruppe K unter anderem auf Portugal.

Ex-Bundesligaprofis spät eingewechselt

Bailey Cadamarteri traf in der
18. Minute nach einem Fehler von Torwart Rocky Nyikeine für Jamaika, der einen Freistoß nur nach vorn abklatschen konnte. Das Team um den Ex-Leverkusen-Profi Leon Bailey, der
nach 68 Minuten eingewechselt wurde, war gegen Neukaledonien durchgehend die überlegene Mannschaft.

Liam van Gelderen erzielte in der 48. Minute das überraschende 1:0 für Suriname, das noch nie an einer WM teilgenommen hat. In der 72. Minute erzielte Moisés Paniagua den Ausgleich. Nur sechs Minuten foulte Leo Abena den bolivianischen Spieler Juan Godoy. Den darauffolgenden Elfmeter verwandelte Miguel Terceros zur verdienten Führung für Bolivien. Der offensive Mittelfeldspieler des FC Santos hatte in der WM-Qualifikation in 13 Partien bereits acht Tore erzielt. Zuletzt traf er beim 1:0 gegen Brasilien im September.

Bundesligaprofi Sheraldo Becker wurde in der Schlussphase noch für Suriname eingewechselt, konnte in den mehr als zehn Minuten Nachspielzeit aber auch nicht mehr entscheidend eingreifen.