Seine aktive Karriere als Skirennläufer hat Felix Neureuther (41) längst hinter sich gelassen. Familiäre Verpflichtungen und väterliche Bemühungen sind mittlerweile der Fokus des Vierfach-Papas. Doch jetzt zieht es Neureuther zurück auf die Piste – für ein TV-Projekt reist er in die Vergangenheit.
Zurück auf die Piste aus seiner Kindheit
Trotz Karriere-Aus im März 2019 spielt das Skifahren für Felix Neureuther noch eine große Rolle. In seiner Freizeit düst er bis heute gern den Abhang hinunter – gern auch an der Seite prominenter Freunde. Für die BR-Sendung „Schmidt Max und die Retro-Skigebiete“ begibt er sich jetzt auf eine ganz besondere Skiroute und bewirbt sie vor den TV-Kameras. Mit der Freeride-Strecke Dammkar verbindet er schöne Erinnerungen. Schon als Kind war er auf der Route in Mittenwald im bayerischen Teil des Karwendelgebirges unterwegs.
Skipisten-Empfehlung von Felix Neureuther: „Nicht, wo die Masse ist“
Felix Neureuther kommt ins Schwärmen. Das Dammkar sei „eine Traumabfahrt“, stellt er klar. Der einstige Skirennläufer spricht eine klare Empfehlung aus: „Sieben Kilometer lang, längste Abfahrt Deutschlands. Das Skigebiet ist wunderbar, es ist eines zum Gernhaben.“
Neureuther erzählt von Kindheitstagen: „Bei uns war es immer so, wenn es geschneit hat, wo fuhren wir? Dammkar! Also nicht ein Skigebiet, wo die Masse hin ist.“ Scheinbar ein Geheimtipp der Familie – an der Seite seiner berühmten Eltern und seiner Schwester Ameli machte er in Mittenwald die Piste unsicher.

© imago/Sammy Minkoff
von imago/Sammy Minkoff
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Einst fanden im Dammkar internationale Rennen statt – heute wird die Route von sogenannten Freeridern genutzt. Menschen, die abseits von präparierten Skipisten das Abenteuer in der Natur suchen, fühlen sich dort pudelwohl. Jedoch muss die Route regelmäßig neu von der Lawinenkommission freigegeben werden.
Ernster Appell: „Versuchen zu erhalten“
In „Schmidt Max und die Retro-Skigebiete“ schlägt Felix Neureuther auch ernste Töne an. Er richtet sich indirekt an Deutschlands Bergbahngesellschaften: „Ich bin kein Freund davon, dass man neue Skigebiete erschließt.“ Neureuther betont: „Das, was man hat, muss man versuchen zu erhalten.“ Der 41-Jährige hofft, dass vor allem das ihm so wichtige Dammkar eine Zukunft hat: „Wenn du mit dem Herzen Skifahren magst, dann ist das hier das Richtige.“
