Fed: Amerikanische Notenbank senkt Leitzins um 0,25 Prozentpunkte

Die US-Notenbank hat den Leitzins erstmals im laufenden Jahr gesenkt. Er wurde am Mittwoch um einen Viertelpunkt auf die neue Spanne von 4,00 bis 4,25 Prozent heruntergesetzt. Die Märkte hatten eine Zinssenkung fest eingeplant. Es stellte sich nur noch die Frage, ob der Zinsschritt um 0,25 oder um 0,5 Prozentpunkte ausfallen würde.

Während die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Leitzinsen schon achtmal gesenkt hat, gab es bei der Fed zwar drei Zinssenkungen im vorigen Jahr, aber seit Trumps Amtsantritt in diesem Jahr bis zur heutigen Entscheidung keine mehr. Für Trump war das ein Ärgernis. Er hat seit Monaten auf Zinssenkungen gedrängt, bekam sie von der Fed aber nicht. Daher hatte Trump mehrfach den Rücktritt des derzeitigen Fed-Chefs Jerome Powell gefordert. Erst ein Gericht hatte zudem seinen Versuch gestoppt, die Notenbankerin Lisa Cook zu entlassen. Trump hatte Cook feuern wollen wegen des unbewiesenen Verdachts, sie habe in Kreditanträgen für Immobilien falsche Angaben gemacht.

Jerome Powell argumentierte hingegen, ohne Trumps Zölle hätte die Fed die Leitzinsen längst gesenkt. Das sagte Powell beim EZB-Notenbankertreffen in Sintra. Später beim amerikanischen Notenbankertreffen in Jackson Hole öffnete der Fed-Chef dann verbal die Türen für eine Zinssenkung im September.

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