Der SC Freiburg hat sich dank einer furiosen Aufholjagd den Traum vom ersten Viertelfinal-Einzug seiner Europacup-Geschichte erfüllt. Die Mannschaft von Trainer Julian Schuster setzte sich im Achtelfinal-Rückspiel der Europa League gegen den KRC Genk mit 5:1 (2:1) durch und machte damit die 0:1-Niederlage aus dem Hinspiel mehr als wett.„Es entsteht immer so ein Gefühl im Laufe der Woche. Man hat es einfach gemerkt bei den Jungs, sie waren voll da“, sagte Schuster bei RTL: „Wir sind sehr, sehr glücklich und sehr, sehr stolz auf das Erreichte und dass wir weiter mit all den tollen Fans auf Reisen gehen dürfen.“
Matthias Ginter (19.), Igor Matanovic (25.), Vincenzo Grifo (53.), der sich mit seinem 106. Pflichtspieltreffer im Freiburger-Trikot zum alleinigen Rekordtorschützen der Breisgauer aufschwang, Yuito Suzuki (57.) und Maximilian Eggestein (79.) sorgten für ein Offensivfeuerwerk. Zwischenzeitlich hatte Matte Smets (39.) Genk zwar wieder ins Spiel gebracht – doch Freiburg ließ sich das Viertelfinal-Ticket nicht nehmen.
Nach dem fünften Sieg im fünften Heimspiel können die Breisgauer ihr Europa-Abenteuer nun im April gegen Celta Vigo in der Runde der besten Acht fortsetzen.
„Wir haben die Überzeugung, den Rückstand aufzuholen“, hatte Schuster vor der Partie betont. Dabei konnte der SCF-Coach wieder auf den im Hinspiel schmerzlich vermissten Antreiber Eggestein setzen, der nach seiner Rotsperre in der Startelf stand.
Mainzer lassen gegen Olmütz nichts anbrennen

Der 19. März 2026 geht in die Mainzer Klubgeschichte ein: Zum ersten Mal hat der Fußball-Bundesligist ein Viertelfinale im Europacup erreicht. Im Achtelfinal-Rückspiel der Conference League besiegten die Nullfünfer am Donnerstagabend den tschechischen Pokalsieger Sigma Olmütz mit 2:0 (0:0) und zogen nach dem 0:0 im Hinspiel in die nächste Runde ein.
„Es fühlt sich sehr gut an“, sagte Verteidiger Danny da Costa nach dem Spiel, „die Mannschaft hat sehr viel richtig gemacht. Ich glaube, wir sind verdient eine Runde weiter gekommen.“ Mit Blick auf das Finale in Leipzig dürfe jeder träumen, fügte da Costa hinzu, „aber wir tun gut daran, uns von Spiel zu Spiel heran zu tasten.“
Stefan Posch mit seinem Kopfballtreffer (46.) und Armindo Sieb (82.) sorgten für einen historischen Abend für Mainz 05, Olmütz beendete die Partie nach der Gelb-Roten Karte für Peter Barath (76.) zu zehnt. Während die Rheinhessen in der Bundesliga gegen den Abstieg kämpfen, geht der Traum vom Conference-League-Endspiel in Leipzig am 28. Mai damit weiter. Die Viertelfinals werden am 9. und 16. April ausgetragen, Mainz hat zunächst Heimrecht.
