
KRC Genk – SC Freiburg 1:0 (1:0)
Der SC Freiburg hat das Achtelfinalhinspiel der Europa League beim belgischen Erstligisten KRC Genk mit 0:1 (0:1) verloren. Zakaria El Ouahdi (24.) erzielte den einzigen Treffer des Abends. Ein früher Treffer von Johan Manzambi (9.) wurde wegen Abseits aberkannt. Das Rückspiel in Freiburg findet am kommenden Donnerstag statt.
„Ehrlicherweise haben gerade in der ersten Halbzeit ein paar Positionen
nicht die Form der letzten Wochen gehabt“, sagte Innenverteidiger
Matthias Ginter bei RTL+: „Wir hatten nicht so die Lösungen.“
Die Freiburger wurden in der Anfangsphase in die Defensive gedrängt, zweimal wurde es gefährlich für Torwart Noah Atubolu. Kurz darauf freuten sich die Gäste über einen Treffer von Johan Manzambi, der jedoch wegen Abseitsstellung aberkannt wurde. Im Anschluss entwickelte sich eine weitgehend ausgeglichene Begegnung. In der 17. Spielminute war es wieder Manzambi, der die Führung auf dem Fuß hatte.
Genk setzte dagegen auf Umschaltmomente, El Ouahdi nutzte schließlich einen Doppelpass zum 1:0. Außenverteidiger Christian Günter machte dabei keine gute Figur. Zudem fehlte dem SC ohne den gesperrten Maximilian Eggestein ein wichtiger Stabilisator im Mittelfeld. Yuito Suzuki traf kurz vor der Pause noch den Pfosten (38.).
Im zweiten Durchlauf hatte Freiburg mehr Ballbesitz, wusste aber wenig damit anzufangen. Trainer Julian Schuster wechselte mehrfach in der Offensive, der SC konnte aber auch in der Schlussphase nicht an die starke Leistung vom 3:3 gegen Bayer Leverkusen anknüpfen.
VfB Stuttgart – FC Porto 1:2 (1:2)
Der VfB Stuttgart verlor gegen den FC Porto zu Hause mit 1:2 (1:2). Terem Moffi (21.) und Rodrigo Mora (27.) trafen für den portugiesischen Tabellenführer. Deniz Undav (40.) verkürzte für den Bundesligavierten, ein Treffer von Angelo Stiller (70.) wurde wegen Abseitsposition nicht anerkannt. Das Rückspiel in Porto findet in der kommenden Woche statt.
„Wir haben individuelle Fehler gemacht, die werden auf dem Niveau bestraft“, sagte Undav nach dem Spiel bei RTL. „Dann ist es gegen so eine Mannschaft schwer, zwei Dinger zu machen.“ Für den VfB wäre der Einzug ins Viertelfinale der erste in einem Europacup seit 28 Jahren.
Undav: „Auch mal dreckig sein“
Mit Blick auf das Rückspiel zeigte sich Undav hoffnungsvoll: „Die Chance ist auf jeden Fall noch da, weil sie nicht besser sind als wir. Wir müssen einfach nur dagegenhalten, auch eklig sein, auch mal dreckig sein.“
Die Stuttgarter starteten vor 60.000 Zuschauern engagiert und setzten Porto in der Anfangsphase unter Druck, ohne jedoch zu klaren Torchancen zu kommen. Nach rund einer Viertelstunde ließ der VfB nach, was Porto sofort nutzte. William Gomes traf aus der Distanz zunächst die Latte (20.), wenige Sekunden später erzielte Moffi das 1:0. Die Defensive der Stuttgarter sah dabei schlecht aus. Nach einem weiteren Fehler des VfB im Spielaufbau nutzte Mora die Verwirrung in der Abwehr zum 2:0. Undav verkürzte kurz vor der Pause mit einem sehenswerten Treffer aus der Drehung auf 1:2.
Nach der unterhaltsamen ersten Hälfte flachte das Spiel im zweiten Durchlauf ab. Den Gastgebern fehlte im Angriff die Präzision, um den Ausgleich zu erzwingen.
