Europa League, 7. Spieltag: Freiburg schlägt Tel Aviv und zieht vorzeitig ins Achtelfinale ein

SC Freiburg – Maccabi Tel Aviv 1:0 (0:0)

Der SC Freiburg hat sich den vorzeitigen Einzug ins Achtelfinale der Europa League gesichert. Die Freiburger gewannen gegen Maccabi Tel Aviv am 7. Spieltag der Europa League vor 27.600 Zuschauern im Europa Park Station in Freiburg mit 1:0 (0:0). Igor Matanovič gelang in der 82. Minute per Kopfball der entscheidende Treffer für die Breisgauer. Damit blieb das Team in der zweithöchsten europäischen Spielklasse ungeschlagen und feierte in dem Wettbewerb den vierten Heimsieg in Serie.

„Es war ein toller Arbeitssieg“, sagte Trainer Julian Schuster beim Sender RTL+. „Wir haben vorher gesagt, die Disziplin wird entscheiden. Das haben die Jungs sehr gut umgesetzt. Viele Torchancen, geduldig und bei sich geblieben“, bilanzierte Schuster weiter. 

Die Partie startete zunächst von beiden Mannschaften zurückhaltend. Eine erste große Chance verpassten die Freiburger in der 17. Minute. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte verhinderte Torwart Noah Atubolu einen möglichen Treffer Tel Avivs nach einem Kopfball von Saied Abu Farchi. Zehn Minuten nach der Pause scheiterte Freiburgs Matthias Ginter nach einer Ecke an Torwart Roi Mishpati. Matanovič traf im Nachsetzen die Latte, Yuito Suzuki vergab den dritten Versuch. Erst gegen Ende sorgte Matanovič für die Entscheidung. 

Das Spiel war von einem hohen Polizeiaufgebot begleitet, um
etwaige antisemitische Ausschreitungen zu verhindern. Mehr als 2.000
Beamten waren im Einsatz, die Einlasskontrollen führten zu
langen Schlangen. Aufgrund erhöhter Sicherheitsvorkehrungen boykottierten Teile der Freiburger Fans das Spiel. Die Achtelfinals der Europa League sind für den 12. und 19. März angesetzt.
Zunächst treten die Freiburger aber noch im letzten Spiel der Ligaphase
beim OSC Lille an.