„Entzug“ von Christoph Peters: 2,3 Promille, 20 Jahre lang – mehr kann Literatur nicht leisten – Kultur

„Was macht die Flasche da?“ Mit diesem Satz beginnt der Schriftsteller Christoph Peters seine fulminante, literarische Demontage der Reste dessen, was vom Klischee der trinkenden Schriftstellerfigur noch übrig war. Sein neuer Roman „Entzug“ ist eines der raren Bücher, die dem Leser ab der ersten Seite mit höchster Dringlichkeit offenbaren, dass sich hier ein Autor seinem Lebensstoff gestellt hat.