In Unterzahl und trotz einer Niederlage ist der SC Freiburg direkt in das Achtelfinale der Europa League eingezogen. Zum Abschluss der Liga-Phase unterlag die Mannschaft von Trainer Julian Schuster mit 0:1 (0:0) beim OSC Lille. Das Ergebnis genügte dem Fußball-Bundesligisten dennoch, um einen Platz unter den besten acht Teams zu behaupten.
In der Schlussphase sah zunächst Maximilian Eggestein die rote Karte nach einem Foul (74.), und in der zweiten Minute der Nachspielzeit verwandelte Olivier Giroud einen Strafstoß für die Nordfranzosen zum Sieg. Die beste Freiburger Möglichkeit hatte zuvor Junior Adamu nach fast einer Stunde vergeben.
Der VfB Stuttgart muss im Kampf um den Achtelfinal-Einzug in der Europa League hingegen den Umweg über die Playoffs nehmen. Die Schwaben kamen am Donnerstagabend zwar zu einem 3:2 (2:1) gegen die Young Boys Bern. Das reichte aber nicht zu einem Platz unter den besten Acht, weil die erforderliche Schützenhilfe ausblieb.
Nach einem furiosen Start führte der DFB-Pokalsieger dank der Tore des Sturmduos Deniz Undav (6.) und Ermedin Demirovic (7.) früh mit 2:0. Armin Gigovic (42.) und Sandro Lauper (57.) schafften für die Schweizer den zwischenzeitlichen Ausgleich. Doch Andres Chema bescherte dem VfB noch den Sieg (90.).
Am Freitag (13.00 Uhr) werden am Uefa-Hauptsitz in Nyon die Zwischenrunden-Paarungen ausgelost. Gespielt wird mit Hin- und Rückspiel am 19. und 26. Februar. Der VfB kann dabei auf Celtic Glasgow oder Ludogorez Rasgrad treffen.
