„Ehe war für mich das Letzte“ – Panorama

Iris Berben, 75, Schauspielerin, legt viel Wert auf ihre Unabhängigkeit. Deshalb habe sie auch nie geheiratet, sagte sie dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND): „Ich bin in den Sechzigerjahren sozialisiert und politisiert worden. Wir wollten uns vom Elternhaus und Großelternhaus absetzen – von festgefahrenen, verkrusteten Normen, von einer Generation, die keine Verantwortung übernehmen wollte für das, was geschehen war.“ Daher war auch schon früh ihre Haltung zur Hochzeit ganz klar: „Ehe war für mich das Letzte, was ich mir vorstellen konnte.“ Berben, die seit zwanzig Jahren mit dem Schauspieler Heiko Kiesow liiert ist, verweist auch auf die rechtliche Lage in ihrer Jugend: „In den Sechzigern musstest du noch deinen Ehemann fragen, ob du arbeiten darfst als Frau. Von diesem Korsett wollten wir uns befreien.“

(Foto: Britta Pedersen/dpa)

Channing Tatum, 45, Schauspieler, erzieht seine Tochter zur Wehrhaftigkeit. Während der Berlinale erzählte er, dass er einmal in die Schule seiner heute zwölf Jahre alten Tochter gerufen worden war. Everly, seine Tochter, habe ein anderes Kind gegen einen übergriffigen Jungen verteidigt, diesen zu Boden geworfen und ihm dann ins Ohr gebissen. Als er das gehört habe, erinnert sich Tatum, habe er gedacht: „Fuck yeah.“ Er sei dann mit seiner Tochter Eisessen gegangen und habe ihr gesagt: „Wenn dir jemand etwas tut, von dem du ihm sagst, dass du das nicht willst, und er nicht auf dich hört, hast du das volle Recht, dich zu wehren, und ich werde immer hinter dir stehen.“

(Foto: Frank Rumpenhorst/dpa)

William Shatner, 94, Schauspieler, bricht auf zu neuen Sphären. Shatner, der bekannt geworden ist als Captain Kirk in der Science-Fiction-Serie „Star Trek“, kündigte auf Instagram an, dass er sein erstes Heavy-Metal-Album veröffentlichen werde. „Ich habe den Weltraum erkundet. Ich habe die Zeit erkundet. Jetzt erkunde ich die Verzerrung.“ Auf seinem Album sollen Coverversionen von Heavy-Metal-Legenden wie Black Sabbath, Iron Maiden und Judas Priest, aber auch eigene Stücke zu hören sein.

(Foto: Oliver Weiken/dpa)

Daniela Maier, 29, Olympiasiegerin im Ski Cross, würde sich gerne in einer anderen Sportart versuchen. Der Bild am Sonntag sagte sie, dass sie ein Angebot der RTL-Tanz-Sendung „Let’s Dance“ sofort annehmen würde: „Ich tanze schon manchmal gern, kann aber nicht wirklich gut klassisch tanzen. Aber das wäre eine coole Herausforderung.“ Alternativ könnte sie sich auch gut vorstellen, an der Sat-1-Show „Das große Promibacken“ teilzunehmen. „Im Dezember gibt es für die ganze Mannschaft immer Plätzchen von mir.“ Noch liegen der Wintersportlerin allerdings offenbar keine entsprechenden Angebote vor.