Der US-Präsident lädt Ölkonzerne ein, um Venezuelas Industrie zu übernehmen – doch die sind wenig begeistert. Wie Trump mit seiner Wirtschaftspolitik strauchelt.
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Es
war eine Einladung, die niemand ausschlagen konnte. Präsident Trump hatte die
CEOs der größten US-Ölkonzerne ins Weiße Haus gebeten, um ihnen seine Pläne für
Venezuelas Ölbranche darzulegen. Oder vielmehr, um ihnen seine
Forderungen mitzuteilen. So kam Trump schnell zum Punkt. „Wir werden
entscheiden, welche Ölkonzerne zugelassen werden, und mit ihnen Vereinbarungen
treffen. Das werden wir wahrscheinlich noch heute oder in Kürze tun“, sagte er
am Freitag bei dem Treffen mit fast 20 Führungskräften der Branche. Es kam
knapp eine Woche, nachdem das US-Militär den venezolanischen Staatschef Nicolás Maduro festgenommen und in die USA gebracht hatte.
