Mehr als zehn Jahre nach Bekanntwerden des Dieselskandals beginnt für vier frühere Audi-Manager die Hauptverhandlung. Ihnen wird unter anderem Betrug vorgeworfen.
Vor dem Landgericht München hat ein zweiter Strafprozess
gegen frühere Manager der Volkswagen-Tochter Audi wegen des Dieselskandals begonnen. Angeklagt sind
die früheren Entwicklungsvorstände Ulrich Hackenberg und Stefan
Knirsch sowie zwei weitere leitende Ingenieure. Der Skandal war erstmals im September 2015 öffentlich geworden.
Die
Staatsanwaltschaft wirft den vier Angeklagten Betrug durch Abgas-Manipulationen
an Hunderttausenden Autos der Marken Audi, Porsche
und Volkswagen vor. Damit hätten sie sich auch der
Falschbeurkundung und der strafbaren Werbung schuldig gemacht.
Die Angeklagten haben die Vorwürfe zurückgewiesen.
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