Die Seychellen-Insel Praslin ist ein fragiles Paradies

Dora Rose findet sie alle. Den Großen Bronzegecko, der am Stamm einer zehn Meter entfernten Seychellenpalme klebt; das Seychellen-Tigerchamäleon, das außer auf Praslin nur auf Mahé und Silhouette heimisch ist; den Schwarzen Papagei, der vom Wipfel eines fernen Baums die Umgebung beobachtet; selbst den grünen Baumfrosch, den ihre Gäste allenfalls als Flecken im Meer aus Grün- und Grautönen wahrnehmen. Die Regenwald-Führerin lässt sich ein Handy geben und zoomt die kleinen Wunder des uralten Vallée de Mai so nahe he­ran, dass auch untrainierte Augen sie sehen. Dora liebt den Wald und alle seine Bewohner – fast. „Schlangen sind nicht meine Freunde“, sagt sie. Immerhin kommen in diesem irdischen Paradies, in dem sich neben der Küstenstraße leere Strände vor türkisblauem Meer erstrecken, nur ungiftige Arten vor.