Der EHC München hat sich in der DEL heißersehnte drei Punkte geholt. Im Derby gegen die Straubing Tigers konnte sich die Mannschaft durchsetzen – wenn auch mit viel Mühe.
Der EHC Red Bull München hat sich in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) den Sieg im bayerischen Derby gegen die Straubing Tigers geholt. Im Eisstadion am Pulverfass setzte sich die Mannschaft von Trainer Oliver David mit 6:3 (1:1,1:1,4:1) durch.
Zwar waren es die Gastgeber, die in jedem der drei Drittel jeweils zuerst in Führung gegangen waren (durch Elis Hede, Stefan Loibl und Tyler Madden), doch die Münchner hatten stets die passende Antwort parat und stellten den Gleichstand immer wieder zeitnah her. So auch im Schlussdrittel. Da gelang den Gästen nicht nur der Ausgleich, sondern der Startschuss zu einem furiosen Ende: Gabriel Fontaine erhöhte in der 54. Minute auf das 5:3, den Schlussakkord setzte Veit Oswald dann elf Sekunden vor Spielende mit dem 6:3-Treffer. Zuvor konnten auch Taro Hirose, Ryan Murphy und Adam Brooks für den EHC Tore erzielen.
Insgesamt war der Erfolg der Münchner verdient, auch wenn das Spiel deutlich ausgeglichener war, als es das Resultat widerspiegelt. Für den EHC steht am Sonntag das Duell mit den Iserlohn Roosters an, während die Straubinger bei den Schwenninger Wild Wings gefordert ist.
