
US-Präsident Donald Trump hat beim Weltwirtschaftsforum den Europäern einen falschen Kurs vorgeworfen. Die Besitzansprüche an Grönland erneuert er – schließt aber den Einsatz des Militärs aus. Dänemark lehnt Gespräche über eine US-Übernahme Grönlands weiterhin ab.
Alle Entwicklungen rund um Davos und die Grönland-Krise im Liveticker:
23:50 Uhr – WELT kennt Details des Grönland-Abkommens
Wenige Stunden nach seiner Rede in Davos kündigt der US-Präsident eine grundsätzliche Einigung in der Grönland-Frage an. Vier Säulen sollen den Konflikt befrieden. WELT nennt die Details.
22:05 Uhr – Rutte bestätigt Trumps Angaben zu Grönland-Abkommen
Nato-Generalsekretär Mark Rutte hat die Angaben von US-Präsident Donald Trump zu einem Rahmen für ein mögliches Grönland-Abkommen bestätigt. Was Trump mitgeteilt habe, sei völlig korrekt, sagte der Niederländer am Rande von Gesprächen beim Weltwirtschaftsforum in Davos der ARD. Details wollte er allerdings nicht nennen. Er sagte lediglich, es werde weitere Gespräche geben.
Eine Sprecherin des Nato-Generalsekretärs ergänzte wenig später, Rutte habe ein sehr produktives Treffen mit Trump zur Sicherheit in der Arktisregion gehabt. Die Gespräche unter den Nato-Verbündeten über den vom Präsidenten erwähnten Rahmen würden sich nun darauf konzentrieren, die Sicherheit in der Arktis durch das gemeinsame Handeln der Alliierten zu gewährleisten, insbesondere der sieben arktischen Alliierten USA, Kanada, Dänemark, Norwegen, Schweden, Finnland und Island.
„Die Verhandlungen zwischen Dänemark, Grönland und den Vereinigten Staaten werden fortgesetzt – mit dem Ziel sicherzustellen, dass Russland und China in Grönland niemals Fuß fassen, weder wirtschaftlich noch militärisch“, sagte sie.
21:27 Uhr – Trump: Grönland-Einigung ist „für die Ewigkeit“
US-Präsident Donald Trump bezeichnet die geplante Rahmenvereinbarung zu Grönland als langfristiges Abkommen. „Das ist für die Ewigkeit“, sagt Trump dem Sender CNBC. Die Einzelheiten der „etwas komplexen“ Übereinkunft würden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Trump nahm zuvor überraschend von seinen Zolldrohungen Abstand und stellte eine Einigung zur Beilegung des Streits in Aussicht.
21:16 Uhr – Auch Dänemark erleichtert über geplanten Grönland-Kompromiss
Dänemarks Außenminister Lars Løkke Rasmussen zeigt sich erleichtert über die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, den Handelsstreit zu beenden. „Der Tag endet besser, als er begonnen hat“, sagt der Minister. Es sei positiv, wenn dies bedeute, dass man zu normaleren Kommunikationskanälen als der Online-Plattform Truth Social zurückkehren könne. Wichtig sei zudem, dass eine Lösung gefunden werde, die die Menschen in Grönland respektiere. Dänemark wolle auf die Bedenken der USA eingehen.
20:58 Uhr – Schweden erleichtert über Trumps Verzicht auf Zölle
Die schwedische Außenministerin Maria Stenergard erklärt auf X, es sei gut, dass US-Präsident Donald Trump nun auf Strafzölle gegen die europäischen Länder verzichte, die Dänemark und Grönland unterstützt hätten. So wie es aussehe, habe die Zusammenarbeit der Unterstützer Dänemarks Wirkung gezeigt.
20:48 Uhr – Die Chefverhandler des Grönlandabkommens stehen teilweise fest
US-Präsident Donald Trump kündigt an, dass der Grönland-Kompromiss von Vizepräsident JD Vance, Außenminister Marco Rubio, dem Sondergesandten Steve Witkoff und mehreren anderen Personen ausgehandelt werden soll. Laut Trump liege bereits eine Rahmenvereinbarung vor.
20:35 Uhr – Rahmenabkommen zu Grönland erzielt, angedrohte Strafzölle abgesagt
US-Präsident Donald Trump zufolge ist ein Rahmenabkommen zu einer zukünftigen Vereinbarung zu Grönland erzielt worden. Daher will Trump seine Drohung von Strafzöllen gegen Deutschland und andere europäische Länder zum 1. Februar doch nicht wahr machen. Zur Begründung verwies Trump in seinem Post auf der Plattform Truth Social darauf, dass basierend auf einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte ein Rahmen für eine zukünftige Vereinbarung über Grönland und die gesamte Arktisregion entstanden sei.
18:04 Uhr – Dänemark lehnt Gespräche über US-Übernahme Grönlands ab
Dänemark hat Forderungen von US-Präsident Donald Trump nach Verhandlungen über eine Übernahme Grönlands klar zurückgewiesen. Außenminister Lars Løkke Rasmussen sagte, sein Land werde an keinen Gesprächen teilnehmen, die auf der Aufgabe grundlegender Prinzipien beruhten, und schloss eine Übergabe des zum dänischen Königreich gehörenden Gebiets an die USA kategorisch aus, nachdem Trump seine Ansprüche beim Weltwirtschaftsforum in Davos erneuert hatte.
18:02 Uhr – Milei wirbt in Davos für radikalen Kapitalismus
Argentiniens Präsident Javier Milei hat beim Weltwirtschaftsforum in Davos staatliche Eingriffe in den freien Markt scharf kritisiert und den Kapitalismus als einzig „gerechtes Wirtschaftssystem“ bezeichnet. Jede Regulierung verletze das Eigentumsrecht und schade dem Wachstum, sagte der ultraliberale Staatschef.
Er hat in Argentinien bereits ein hartes Spar- und Reformprogramm mit Subventionskürzungen, Stellenabbau im Staatsdienst und gestoppten Bauprojekten umgesetzt und setzt sich für eine Deregulierung der Märkte ein. In seiner halbstündigen Rede sagte er: „Aufgrund der tiefen Verbindung zwischen Moral und freien Märkten machen uns letztere zu besseren Menschen.“
17:50 Uhr – Grünen-Chef Banaszak fordert von Merz harte Antwort auf Trump-Rede
Nach der Rede von US-Präsident Donald Trump beim Weltwirtschaftsforum in Davos fordert Grünen-Chef Felix Banaszak eine „sehr robuste Antwort“ von Kanzler Merz und der EU. Trumps Auftritt sei eine „Kampfansage an Europa“ gewesen, sagte Banaszak, der von Gegenzöllen, einer härteren Regulierung und Besteuerung US-amerikanischer Digitalkonzerne sowie mehr europäischer Unabhängigkeit bei Energie und Sicherheit sprach. Auch Grünen-Co-Chefin Franziska Brantner mahnte eine klare Haltung an und forderte Merz auf, Europa in der Krise entschlossen zu einen.
17:38 Uhr – VBW kritisiert Verzögerungen bei Mercosur in Hinblick auf Trump-Politik
Die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) hat die Überprüfung des EU-Mercosur-Abkommens durch den Europäischen Gerichtshof scharf kritisiert und von einer Entscheidung „zur Unzeit“ gesprochen. Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt bezeichnete das Vorgehen des EU-Parlaments als nicht nachvollziehbar und als Rückschlag für den Freihandel. Gerade angesichts der protektionistischen Handelspolitik von US-Präsident Donald Trump wäre das Abkommen ein wichtiges Signal für offene Märkte und zur Diversifizierung der Handelsbeziehungen gewesen. Brossardt forderte die EU-Kommission auf, zumindest die vorläufige Anwendung des Handelsteils zu beschließen.
17:27 Uhr – Trump treibt „Friedensrat“ voran: Unterzeichnung in Davos geplant
Das Gründungsdokument für den von Trump initiierten „Friedensrat“ soll am Donnerstag am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos in Trumps Anwesenheit unterzeichnet werden. Das Gremium soll nach Trumps Vorstellungen internationale Konflikte beilegen und laut Charta ausdrücklich in Konkurrenz zu den Vereinten Nationen stehen, was in Europa auf starke Vorbehalte stößt – auch wegen der Einladung des russischen Präsidenten Wladimir Putin.
17:12 Uhr – Merz wirbt in Davos für Deutschland
Bundeskanzler Friedrich Merz spricht am Donnerstag beim Weltwirtschaftsforum in Davos und will dort nach Angaben eines Regierungssprechers Brücken zu internationalen Partnern bauen sowie für Investitionen in den Wirtschaftsstandort Deutschland werben. Im Anschluss reist Merz weiter nach Brüssel, wo am Abend ein EU-Sondergipfel zum Streit mit der US-Regierung über Grönland stattfindet.
16:25 Uhr – Trump kündigt Treffen mit Selenskyj an
Donald Trump hat beim Weltwirtschaftsforum in Davos angekündigt, den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj noch am Mittwoch treffen zu wollen und sich optimistisch über ein baldiges Ende des Ukraine-Kriegs gezeigt. Ukrainische Medien äußerten jedoch Zweifel am genannten Zeitpunkt. Selenskyj selbst hatte seine Reisen zuletzt an konkrete Ergebnisse geknüpft und nahm am Mittwoch an einer Regierungssitzung in Kiew teil.
15:53 Uhr – Trump beendet seine Rede – Fragerunde folgt
Die Rede ist vorbei. Der US-Präsident wird nun Fragen des Präsidenten des WEF Børge Brende. Es beginnt mit Fragen zur wirtschaftlichen Entwicklung der USA.
15:51 Uhr – US-Senator nennt Trumps Grönland-Aussagen „äußerst überzeugend“
Der republikanische US-Senator Lindsey Graham schreibt auf X über die Trump-Rede: „Präsident Trump lieferte das bisher überzeugendste Argument für die strategische Notwendigkeit des US-amerikanischen Besitzes von Grönland. Äußerst überzeugend.“
15:41 Uhr – Trump: Ohne uns würden die meisten Länder nicht funktionieren
Er wolle mit Ländern zusammenarbeiten, betont der US-Präsident. Er wolle sie nicht zerstören. Aber er verlangt eine Gegenleistung.
„Wir sollten die niedrigsten Zinsen von allen haben“, sagt Trump. „Ohne uns würden die meisten Länder nicht einmal funktionieren.“ Und dann gebe es noch den Schutzfaktor, die USA hätten das größte Militär der Welt.
15:25 Uhr – Trump: Alles, was wir wollen, ist ein Stück Eis
Dann kommt Trump wieder auf Grönland zu sprechen. „Alles, was ich verlange, ist ein Stück Eis“, sagt er. „Das ist eine kleine Bitte im Vergleich zu dem, was wir ihnen gegeben haben.“
Er betont: „Sie können Ja sagen, und wir werden Ihnen sehr dankbar sein. Oder Sie können Nein sagen, und wir werden uns daran erinnern.“
15:24 Uhr – Trump will „Blutbad“ beenden
US-Präsident Trump nennt den Krieg in der Ukraine in seiner Rede vor dem ein Blutbad. „Und das ist, was ich beenden möchte“, betont Trump. Er werde mit Russlands Präsident Wladimir Putin weiter beraten, noch heute könne er sich mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj treffen, sagt Trump weiter.
15:15 Uhr – Trump: „Wer möchte eine Lizenzvereinbarung verteidigen?“
Eine „Lizenzvereinbarung“ zu Grönland, also ein Vertrag zur Nutzung der Insel, reicht dem US-Präsidenten nicht. „Wer möchte eine Lizenzvereinbarung verteidigen?“, fragt er. Alles, was die USA von Dänemark wollten, sei dieses Land, „auf dem wir den größten ‚Golden Dome‘ errichten werden“.
15:10 Uhr – Trump fordert „sofortige Verhandlungen“ zur Übernahme Grönlands
US-Präsident Donald Trump bekräftigt seine Besitzansprüche auf die zu Dänemark gehörende Insel Grönland. „Wir brauchen es für die strategische nationale Sicherheit und die internationale Sicherheit“, sagt – und fordert „sofortige Verhandlungen“ zur Übernahme der Insel.
Er betont: „Ich will keine Gewalt anwenden, ich muss keine Gewalt anwenden.“
15:03 Uhr – Trump spricht über Deutschland und Dänemark im Zweiten Weltkrieg
„Soll ich über Grönland sprechen?“, fragt Trump und aus dem Publikum ist Gelächter zu hören. Er habe großen Respekt vor den Menschen Grönlands und Dänemarks, aber keine Gruppe aus den USA sei in der Lage Grönland zu verteidigen. Im Zweiten Weltkrieg sei Dänemark schnell an Nazi-Deutschland gefallen. „Die Vereinigten Staaten waren daraufhin gezwungen, ihre eigenen Truppen zu entsenden, um Grönland zu halten. Und das haben wir getan. Wir haben für Dänemark gekämpft“, sagt Trump.
„Ohne uns würdet ihr alle Deutsch sprechen und ein bisschen Japanisch, denke ich“, sagt er. „Nach dem Krieg haben wir Grönland an Dänemark zurückgegeben. Wir waren dumm.“ Nun seien die Dänen aber undankbar.
14:57 Uhr – Trump kanzelt deutsche Energiewende ab – aber lobt Merz
Trump kritisiert nun grüne Energie-Quellen. In Deutschland habe die Stromproduktion um 22 Prozent abgenommen, sagt er. Das sei nicht die Schuld des aktuellen Kanzlers, sondern der Vorgängerregierungen. Merz mache einen guten Job, sagt Trump, ohne den Namen des deutschen Regierungschefs zu nennen.
Windkraftanlage seien „Verlierer“, sie seien hässlich. „Dumme Menschen“ würden sie kaufen. Er setze auf Ölvorkommen.
14:55 Uhr – Trump lobt AKW-Strategie und AI-Vorreiterrolle
Er sei kein Fan von Nuklearenergie gewesen, sagt Trump, wegen der Sicherheitsbedenken. Aber nun sei es sicher und billig. „Wir sind sehr stark in der Welt der Kernenergie vertreten.“
„Wir sind weltweit führend im Bereich der Künstlichen Intelligenz“, sagt Trump. „Präsident Xi respektiert, was wir erreicht haben.“ Die KI-Unternehmen würden jetzt ihre eigenen Kraftwerke bauen. „Ich bin sehr stolz darauf, das war meine Idee.“
14:47 Uhr – Trump: Europa bewegt sich in die falsche Richtung
Der US-Präsident setzt zur Kritik an Europa an. „Viele europäische Länder wollen unsere Vorbildrolle eigentlich nicht anerkennen“, sagt er. Bestimmte Orte in Europa seien nicht mehr wiederzuerkennen. „Freunde kommen aus verschiedenen Orten zurück und sagen, dass sie sie nicht mehr wiedererkennen.“ Er wolle keine Namen nennen, er wolle niemanden beleidigen. Er liebe Europa. „Aber es geht nicht in die richtige Richtung.“
„In den vergangenen Jahrzehnten herrschte die Vorstellung in Washington und europäischen Hauptstädten, dass der einzige Weg zu einer modernen Wirtschaft über ausufernde Staatsausgaben und unkontrollierte Migration führt.“ Es habe die „größte Migrationswelle in der Geschichte der Menschheit“ gegeben. „Und die Verantwortlichen verstehen nicht einmal, was gerade passiert. Und diejenigen, die es verstehen, tun nichts dagegen.“
14:42 Uhr – Trump: USA befinden sich „mitten in der schnellsten wirtschaftlichen Erholung ihrer Geschichte“
Trump beginnt mit einem Lob der Bilanz seiner Regierung, ein Jahr nach seiner Vereidigung. Die Wirtschaft boome, die Inflation sei besiegt, die Einkommen stiegen und die Grenze sei geschlossen. „Die Vereinigten Staaten befinden sich mitten in der schnellsten wirtschaftlichen Erholung ihrer Geschichte.“
„Jetzt sind wir das angesagteste Land der Welt“, sagt er. „Die USA sind der Wirtschaftsmotor der Welt. Und wenn Amerika boomt, boomt die ganze Welt.“
14:37 Uhr – Trump wird willkommen geheißen
Larry Fink, Gründer der Vermögensverwaltung BlackRock, hält die Begrüßungsrede für Trump. Er lobt die Führungsstärke des US-Präsidenten, er sei der „wichtigste Anführer der Welt“. Es folgen Standing Ovations. Nun betritt Trump die Bühne.
14:32 Uhr – US-Minister wird bei Abendessen ausgebuht – Medienbericht über Tumulte
US-Handelsminister Howard Lutnick ist einem Medienbericht zufolge bei einer Veranstaltung des Weltwirtschaftsforums in Davos ausgebuht worden. Wie die „Financial Times“ schrieb, kam es nach aggressiven Äußerungen Lutnicks bei einem von Blackrock-Chef Larry Fink ausgerichteten Abendessen zu Tumulten. Mehrere Gäste hätten unter lauten Rufen den Saal verlassen. Gastgeber Fink habe versucht, die Situation zu beruhigen. Zu den konkreten Äußerungen Lutnicks machten die Beteiligten keine Angaben.
14:27 Uhr – Gleich beginnt die Trump-Rede
Für 14.30 Uhr ist die Rede des US-Präsidenten geplant.
14:23 Uhr – Starmer: Großbritannien wird Trumps Zolldrohungen standhalten
Der britische Premierminister Keir Starmer hat die Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump im Streit um Grönland zurückgewiesen und erklärt, Großbritannien werde „nicht nachgeben“. Trumps jüngste Kritik an der Übergabe der Chagos-Inseln an Mauritius wertete Starmer als Versuch, London unter Druck zu setzen, seine Haltung im Grönland-Konflikt zu ändern. Großbritannien zählt zu den Staaten, denen Trump wegen ihrer Unterstützung für Grönland mit Zöllen gedroht hat.
14:10 Uhr – Trump in Davos gelandet
Trump ist in Davos angekommen. Rund 40 Minuten nach dem Start in Zürich landete er mit einem Helikopter in dem Schweizer Alpenort, wie mitreisende Journalisten berichteten.
13:50 Uhr – Zuschauerandrang vor Trump-Rede mit Schubsereien in der Schlange
Schon gut eine Stunde vor Beginn der für 14.30 Uhr angekündigten Trump-Ansprache bildeten sich vor dem Veranstaltungssaal lange Schlangen. Hunderte Menschen standen vor dem zentralen Saal an, um einen Platz zu erhaschen. Dabei kam es auch zu Schubsereien und verstärktem Ellenbogeneinsatz, wie eine Reporterin der Deutschen Presse-Agentur berichtete.
13:05 Uhr – Trump in Helikopter nach Davos unterwegs
Donald Trump ist zu einem Auftritt beim Weltwirtschaftsforum in Davos eingetroffen. Nach der Landung der Air Force One in Zürich äußerte er sich kurz vor Reportern, war wegen des Fluglärms jedoch kaum zu verstehen, winkte anschließend und stieg in den Präsidentenhubschrauber. In Davos bildete sich bereits am Mittwochvormittag eine lange Schlange vor der Kongresshalle: Rund hundert Besucher warteten schon vor Trumps Rede auf Einlass, weitere werden erwartet.
12:39 Uhr – Trump landet in der Schweiz
Mit Verspätung ist US-Präsident Donald Trump in Zürich gelandet. Die Air Force One hatte zunächst wegen eines kleineren technischen Defekts umdrehen müssen. Mit dem Ersatzflieger kommt Trump nun später als erwartet in Davos an. Der Veranstaltungsort des Weltwirtschaftsforums liegt etwa 150 Kilometer Fahrtstrecke von Zürich entfernt. Es ist das erste Mal seit 2020, dass Trump an der Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums persönlich teilnimmt.
12:32 Uhr – Deutsche Regierungskreise: Trump-Merz-Treffen findet nicht statt
Ein von Bundeskanzler Merz erhofftes Treffen mit Donald Trump in Davos kommt voraussichtlich nicht zustande. Grund dafür sei die „verspätete Ankunft des US-Präsidenten“, hieß es aus deutschen Regierungskreisen.
12:21 Uhr – Rutte lobt Trump
Nato-Generalsekretär Rutte lobt Trump beim Weltwirtschaftsforum. „Wir können froh sein, dass er da ist, denn er hat uns in Europa dazu gezwungen, uns zu engagieren (…) und uns mehr um unsere eigene Verteidigung zu kümmern“, sagte er bei einer Podiumsdiskussion in Davos.
11:34 Uhr – Trump auf dem Weg nach Davos – hier können Sie seine Route verfolgen
Donald Trump ist nach einem technischen Defekt an der Air Force 1 mit Verspätung auf dem Weg in die Schweiz. Mithilfe von Tracking-Tools lässt sich die Reise des US-Präsidenten online verfolgen, etwa hier über „ADSB Exchange“.
Um circa 11:30 Uhr erreichte die Maschine vom Typ Boeing 747-200B von Nordwesten kommend die französische Küste. Um 14:30 Uhr soll Trump seine mit Spannung erwartete Rede in Davos halten. Ob er diesen Termin angesichts der Verzögerung einhalten kann, ist noch unklar.
10:38 Uhr – US-Finanzminister rät Europäern im Grönland-Streit: „Atmen Sie tief durch“
US-Finanzminister Scott Bessent hat die Europäer im Streit um Grönland von wütenden Reaktionen abgeraten und zu Gesprächen aufgerufen. „Ich werde allen sagen: Atmen Sie tief durch“, sagte Bessent in Davos. Die Europäer dürften sich nicht von Bitterkeit und „diesem Wutreflex, den wir gesehen haben“, leiten lassen. „Warum setzen Sie sich nicht hin, warten, bis Präsident Trump hier ankommt, und hören sich seine Argumente an?“.
Gleichzeitig hält er Sorgen vor einem Ausverkauf von US-Staatsanleihen nach dem angekündigten Ausstieg eines dänischen Pensionsfonds für unbegründet. „Die Investitionen Dänemarks in US-Staatsanleihen sind, wie Dänemark selbst, irrelevant“, sagte Bessent weiter. Die dänischen Investitionen seien gering. „Ich bin überhaupt nicht besorgt“, fügte er hinzu. „Als Finanzminister sehe ich ja unsere Auktionen von Staatsanleihen. Wir verzeichnen ausländische Investitionen in Rekordhöhe.“
10:12 Uhr – Industriemanager Kaeser warnt vor Schaden für die Weltwirtschaft
Die jüngsten Spannungen zwischen den USA und Europa samt Zolldrohungen schaden nach den Worten von Joe Kaeser, Aufsichtsratschef von Siemens Energy, der Weltwirtschaft. Die ständigen politischen Richtungsänderungen seien für Unternehmen eine Herausforderung, sagte Kaeser zur Nachrichtenagentur Reuters in Davos. „Sie ermöglicht kein echtes Vertrauen. Und wenn es wenig Vertrauen gibt, halten sich die Leute mit Investitionen zurück. Und das ist letzlich nicht gut für die globale Wirtschaft.“
09:51 Uhr – Vertreter der USA und Russlands verhandeln in Davos
Vertreter Russlands und der USA haben in Davos über bilaterale Beziehungen und eine Friedensregelung für die Ukraine gesprochen. An dem Treffen am Dienstagabend nahmen nach Moskauer Medienberichten der US-Sondergesandte Steve Witkoff, der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, und der russische Unterhändler Kirill Dmitrijew teil.
09:33 Uhr – US-Finanzminister: Wachstumssteigerung wird G-20-Priorität dieses Jahr werden
Die USA wollen Maßnahmen für ein stärkeres Wirtschaftswachstum zu einer Priorität ihrer G-20-Präsidentschaft in diesem Jahr machen. Das sagte US-Finanzminister Scott Bessent am Rande des Weltwirtschaftsforums zu Journalisten. Es gehe dabei nicht nur um das Wachstum der US-Wirtschaft, sondern aller Partner.
09:08 Uhr – Grüner EU-Abgeordneter fordert europäischen Kaufstopp von US-Staatsanleihen
Der Grünen-Europaabgeordnete Rasmus Andresen fordert aus Protest gegen den US-Anspruch auf Grönland einen gemeinsamen Finanzboykott der EU gegen Washington. „Europa sollte über einen koordinierten Kaufstopp von US-Staatsanleihen und den gleichzeitigen Aufbau von sicheren europäischen Finanzanlagen Trump massiv unter Druck setzen“, sagte Andresen den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland.
08:49 Uhr – Spahn: „In Sicherheitsfragen auf USA angewiesen“
Im Grönland-Konflikt mit Washington hat Jens Spahn vor einem zu konfrontativen Kurs gewarnt und die Bedeutung der USA für die Europäische Union und Deutschland betont. „Wir sind in Sicherheitsfragen auf die USA angewiesen“, sagte der CDU-Politiker im Deutschlandfunk vor Trumps Rede in Davos.
06:42 Uhr – Trump kündigt Lösung für Grönland an
Der US-Präsident bekräftigt seine Forderung nach einer Kontrolle über Grönland. Dabei schloss er auch militärische Mittel nicht aus. Es gebe „kein Zurück mehr“, schrieb er am Dienstag auf Truth Social. Kurz vor dem Abflug nach Davos schlug Donald Trump dann aber versöhnlichere Töne an und erklärte, man werde eine Lösung finden, mit der die Nato und die USA „sehr glücklich“ sein würden. In Davos in der Schweiz sind eine Reihe von Treffen mit europäischen Politikern geplant, um einen Ausweg aus dem Streit um die Insel zwischen Nordatlantik und Polarmeer zu finden.
05:10 Uhr – Trump muss Anreise wegen Flugzeugschaden unterbrechen
Die US-Präsidentenmaschine Air Force One hat auf dem Weg zum Weltwirtschaftsforum in Davos nach Angaben des Weißen Hauses wegen eines „kleinen“ elektronischen Problems umkehren müssen.
03:59 Uhr – Trump zufrieden mit Erdogan-Telefonat
US-Präsident Donald Trump bewertet ein Telefonat mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan als sehr gut. Er äußert sich auf dem Weg zum Weltwirtschaftsforum in die Schweiz, nennt jedoch keine Details zum Inhalt. Zuvor stuft er das Gespräch als sehr wichtig ein.
02:07 Uhr – UK und Dänemark kündigen gemeinsame Sicherheitsinitiative für hohen Norden an
Als Reaktion auf die Grönland-Krise haben Großbritannien und Dänemark Verteidigungsgespräche für Mittwoch angekündigt, die sich auf die Sicherheit in der Arktis konzentrieren sollen. Der britische Verteidigungsminister John Healey werde dazu nach Kopenhagen reisen, teilte sein Ministerium mit. Bei den Gesprächen soll es darum gehen, wie die europäischen Nationen die Sicherheit im sogenannten „hohen Norden“ – dem europäischen Teil der Arktis einschließlich Grönlands – verstärken können. Zudem wollen beide Länder über den Schutz kritischer Infrastruktur in der Ostsee und im hohen Norden sowie über eine geplante Übung der von Großbritannien geführten Militärpartnerschaft „Joint Expeditionary Force“ beraten. Auch die Unterstützung für die Ukraine und die Zusammenarbeit bei der Drohnenabwehr stehen auf der Agenda.
Dienstag, 20. Januar:
21:21 Uhr – Trump: „Emmanuel wird nicht sehr lange“ in Paris sein
US-Präsident Trump wird nach dem Angebot von Frankreichs Präsident Macron gefragt, in Paris über Grönland zu sprechen. Wird er hinfliegen? „Nein, das würde ich nicht tun“, sagt Trump. „Denn Emmanuel wird nicht sehr lange dort bleiben, und es gibt dort keine Beständigkeit.“ Der US-Präsident meint offenbar die kommende Präsidentschaftswahl 2027 in Frankreich.
Noch einmal nach Grönland gefragt, sagt Trump, er seien viele Treffen über die Insel in Davos geplant. „Ich denke, dass alles ziemlich gut laufen wird.“ Er gibt sich zuversichtlich: „Ich denke, wir werden eine Lösung finden, mit der die Nato sehr zufrieden sein wird und mit der auch wir sehr zufrieden sein werden.“
21:14 Uhr – „Sie werden es sehen“, sagt Trump über mögliche US-Annexion Grönlands
US-Präsident Trump wird gefragt: Wie weit sehr er bereit zu gehen, um Grönland „zu erwerben“? „Sie werden es sehen“, lautet seine Antwort.
Zuvor sprach er auch über den Ukraine-Krieg und beklagte, dass immer eine der beiden Parteien nicht für einen Frieden bereit sei. Wenn die Ukraine bereit sei, sei es Russland nicht – und umgekehrt.
21:04 Uhr – „Das ist ein Witz. Sie haben ihr Ansehen verloren“ – Trump attackiert erneut Norwegen
In einer Pressekonferenz im Weißen Haus spricht US-Präsident Trump vor seiner Reise nach Davos über sein erstes Jahr zurück im Amt. Er betritt den Presseraum mit einem Stapel Papiere im Arm, ein „Buch“ seiner Erfolge, wie er sagt. Zu Beginn spricht Trump vor allem über das Vorgehen gegen illegal eingewanderte Migranten.
Dann kritisiert er wieder Norwegen, weil er nicht den Friedensnobelpreis gewonnen hat, der vom norwegischen Nobel-Institut verliehen wird. „Lasst euch von niemandem einreden, dass Norwegen keinen Einfluss hat, okay? Es ist in Norwegen!“, sagt Trump, nachdem er die Kriege aufzählte, die er seiner Meinung nach beendet hatte. „Sie werden sagen: ‚Wir haben nichts damit zu tun.‘ Das ist ein Witz. Sie haben ihr Ansehen verloren.“
Über die Nato sagt der US-Präsident einmal mehr: Die USA würden die Nato verteidigen, aber er habe Zweifel, dass die Nato die USA verteidigen würde.
19:22 Uhr – Strack-Zimmermann: Wenn Trump bei Zöllen nicht einlenkt, „sollte man die Bazooka herausholen“
Vor dem Auftritt von US-Präsident Donald Trump auf dem Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos und dem dortigen Aufeinandertreffen mit europäischen Regierungschefs herrscht angesichts der US-Ambitionen, Grönland zu amerikanischem Staatsgebiet zu machen, große Anspannung bei deutschen Außenpolitikern. „Das wird eine ziemlich heftige Auseinandersetzung werden“, war sich die Vorsitzende des Ausschusses für Sicherheit und Verteidigung im EU-Parlament, Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP) im Fernsehsender phoenix sicher.
Für Europa müsse die Zeit vorbei sein, bei Trump noch Nachsicht walten zu lassen, um ihn nicht zu verärgern. Wenn Trump wegen europäischer Unterstützung für Grönland Zölle erhebe, „sollte man die Bazooka herausholen“, sprach sich Strack-Zimmermann für spürbare Gegenmaßnahmen aus. „Wenn wir es nicht tun, werden wir gefressen, und wer will schon mit jemand verhandeln, in dessen Maul wir schon sind“, nahm die FDP-Politikerin eine Aussage des früheren britischen Premiers Winston Churchill auf. Leiden würden bei Gegenzöllen die europäische Wirtschaft, vor allem aber die amerikanischen Verbraucher.
Die USA seien kein Partner mehr, auf den man sich uneingeschränkt verlassen könne. „Ab sofort werden wir in Europa allein um Sicherheit und Freiheit ringen müssen“, war Strack-Zimmermann überzeugt. Dies sei keine schöne Vorstellung, „aber es ist die Realität, und es ist Zeit, dass sie hier ankommt“. Klar sei, dass man in Europa ein profundes Interesse daran haben müsse, „eine gewisse Freundschaft“ zu den USA aufrechtzuerhalten. Doch müssten die Europäer sehr schnell in der Wirklichkeit ankommen.
19:01 Uhr – Trump: Nato wäre ohne mich „im Aschehaufen der Geschichte“
Am Vorabend seines Auftritts beim Weltwirtschaftsforum in Davos präsentiert sich US-Präsident Donald Trump erneut als Retter der Nato. Ohne ihn „gäbe es die Nato jetzt nicht“, schreibt Trump in seinem Onlinedienst Truth Social. „Sie wäre im Aschehaufen der Geschichte gelandet.“ Das sei „traurig, aber wahr“.
18:42 Uhr – Dänemark bittet Nato um dauerhafte Präsenz in Grönland
Im Konflikt um Grönland und die Sicherheit in der Arktis bittet Dänemark die Nato um eine dauerhafte Präsenz auf der Insel. Vorbild dafür könnte die verstärkte Nato-Präsenz in der Ostsee und im Baltikum sein, sagte die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen laut der Nachrichtenagentur Ritzau. Damit präzisierte sie einen Vorschlag, den der dänische Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen und die grönländische Außenministerin Vivian Motzfeldt Nato-Chef Mark Rutte am Montag gemacht hatten. Bei dem Treffen in Brüssel sei „eine stärkere Nato-Strategie positiv aufgenommen“ worden, sagte Frederiksen demnach.
18:15 Uhr – Dax weiter unter Druck
Die am Wochenende wieder aufgeflammten Zollsorgen haben den deutschen Aktienmarkt auch am Dienstag deutlich belastet. Für den Dax, der zum Wochenauftakt wieder unter die runde Marke von 25.000 Punkten gerutscht war, geht die Korrektur der vorherigen Rekordjagd weiter.
Zum Handelsschluss sank der deutsche Leitindex um 1,03 Prozent auf 24.703,12 Punkte. In der Vorwoche hatte noch eine Bestmarke von 25.507 Punkten erreicht, nun aber ist der Jahresgewinn fast wieder vollständig aufgezehrt.
16:51 Uhr – Frankreich für Aussetzung von Handelsabkommen zwischen EU und USA
Frankreich unterstützt im Streit um Grönland eine Aussetzung des Handelsabkommens zwischen der Europäischen Union und den USA. „Die Androhung von Zöllen wird als Erpressung benutzt, um nicht zu rechtfertigende Zugeständnisse zu erhalten“, sagt Außenminister Jean-Noel Barrot im Parlament mit Blick auf die USA. Die EU-Kommission verfüge über „sehr schlagkräftige Instrumente“, um auf die Drohungen von US-Präsident Donald Trump zu reagieren.
Die EU will am Donnerstag bei einem Sondergipfel über mögliche Gegenmaßnahmen beraten. Im Raum stehen Zölle im Wert von 93 Milliarden Euro gegen die USA. Denkbar sind auch bislang nicht eingesetzte Anti-Zwangsmaßnahmen wie Investitionsbeschränkungen und die Einschränkung des Exports von US-Dienstleistungen, was vor allem auf die dominanten US-Digitalfirmen abzielen würde.
16:36 Uhr – Britische Finanzministerin ruft zur Deeskalation auf
„Wir wollen unbedingt deeskalieren“, sagt die britische Finanzministerin Rachel Reeves bei einer Veranstaltung der Agentur Bloomberg auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos. „Die Zukunft Grönlands liegt bei den Menschen in Grönland.“
16:16 Uhr – Dänische Ministerpräsidentin: „Ich werde Grönland nicht preisgeben“
Dänemark lehnt eine Übernahme des autonomen Gebietes Grönland durch die USA weiter strikt ab. „Ich werde Grönland nicht preisgeben“, bekräftigt die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen. Die Regierung schlage eine dauerhaftere Präsenz in der Arktis vor. „Wir sind rund um die Uhr im Dialog mit den Verbündeten in Europa und anderswo.“
Die USA hätten schon lange von der verstärkten Präsenz in der Arktis gewusst, fügt sie hinzu. Einen Handelskrieg zwischen Verbündeten halte sie für eine sehr schlechte Idee, sagt Frederiksen mit Blick auf die von US-Präsident Donald Trump angedrohten Zölle und mögliche Gegenmaßnahmen der EU. „Aber wenn die USA Zölle erheben, müssen wir eine Antwort finden.“
15:44 Uhr – Kein G-7-Treffen am Donnerstag in Paris
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat seinen Plan für ein G-7-Treffen mit Russland am Donnerstag in Paris aufgegeben. „Es ist kein Treffen geplant“, sagte Macron der Nachrichtenagentur AFP in Davos. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor eine persönliche Nachricht von Macron veröffentlicht, in der Macron ihm ein solches Treffen samt einem gemeinsamen Abendessen in Paris vorgeschlagen hatte. Im Umfeld Macrons war die Echtheit der Nachricht bestätigt worden.
Macron hatte demnach vorgeschlagen, auch Vertreter Russlands, Dänemarks und Syriens nach Paris einzuladen. Das Abendessen mit Trump wäre zeitlich mit dem in Brüssel geplanten EU-Sondergipfel zusammengefallen. Macron hatte in seiner Nachricht einen kumpelhaften Ton angeschlagen und den US-Präsidenten mit „mein Freund“ angesprochen. „Ich verstehe nicht, was Du in Grönland tust“, schrieb Macron, der Trump dann aufforderte, mit ihm zusammen „großartige Dinge“ zu tun.
15:28 Uhr – Macron: Wir werden ruhig bleiben und unsere Interessen sowie unsere Produzenten verteidigen
Macron warnt in Davos vor einer globalen Abkehr von Regeln und internationalem Recht. Die Welt erlebe einen „Wandel hin zu einer Welt ohne Regeln, in der das Völkerrecht mit Füßen getreten wird und in der das einzige Gesetz, das zu zählen scheint, das des Stärkeren ist“, sagt Macron. Sogenannte „imperiale Ambitionen“ kehrten zurück.
Er ruft mit Blick auf die von Trump angedrohten Zölle zur Ruhe auf. „Wir werden ruhig bleiben und unsere Interessen sowie unsere Produzenten verteidigen“, sagt er in Davos. Die Nato sei angesichts Trumps Plänen, Grönland zu übernehmen, zu einer „geschwächten Institution“ geworden. Er plane nicht, mit Trump beim Weltwirtschaftsforum in Davos zu sprechen, sagt Macron zudem vor der Presse.
14:55 Uhr – China kritisiert Zoll-Eskalation
„Es gibt in den Zollkriegen oder Handelskriegen keine Gewinner“, warnte der chinesische Vize-Ministerpräsident He Lifeng in Davos. Diese erhöhten nicht nur die Kosten der globalen Produktion und des Handels, sondern führten auch zu einer Zersplitterung der Weltwirtschaft.
Peking werde weiter am multilateralen Handelssystem mit der Welthandelsorganisation im Zentrum festhalten und sich für eine inklusivere, effektivere und regelbasierte internationale Wirtschaftsordnung einsetzen. China sei ein Handelspartner und kein Gegner anderer Länder.
14:52 Uhr – Bessent warnt Europäer vor Vergeltungsmaßnahmen gegen USA
US-Finanzminister Scott Bessent warnt die europäischen Staaten im Streit um Grönland vor Vergeltungsmaßnahmen gegen die USA. „Ich sage allen: Lehnen Sie sich zurück. Atmen Sie tief durch. Üben Sie keine Vergeltun“, sagt er bei einem Auftritt auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos. Er fordert die Europäer zu einer „offenen Haltung“ auf. US-Präsident Donald Trump werde am Mittwoch in Davos erwartet und „seine Botschaft übermitteln“.
14:40 Uhr – Grönlands Ministerpräsident schließt Einsatz von Gewalt nicht aus
Grönlands Ministerpräsident Jens-Frederik Nielsen hält einen Einsatz von Militärgewalt gegen die arktische Insel nicht für sehr wahrscheinlich. Sie könne aber auch nicht ausgeschlossen werden. Grönland arbeite an einer engeren Zusammenarbeit mit der Europäischen Union, fügt er hinzu.
14:27 Uhr – Umfrage: 71 Prozent halten die USA für einen Gegner
Die große Mehrheit der Deutschen sieht die USA nicht mehr als Verbündeten, sondern als Gegner. 71 Prozent geben dies im neuen RTL/ntv-Trendbarometer an. Laut Meinungsforschungsinstitut Forsa sehen nur noch 18 Prozent die USA unter Präsident Donald Trump als verlässlichen Partner für Europa. Sogar unter den Anhängern der AfD, die besonders die Nähe zu der Maga-Bewegung von Trump sucht, sehen 51 Prozent die USA eher als Gegner für Europa. Besonders ausgeprägt ist diese Einschätzung bei den Anhängern von Grünen (83 Prozent), Linke (82 Prozent), SPD (77 Prozent) und CDU/CSU (76 Prozent). 63 Prozent der Bundesbürger fänden es zudem richtig, wenn die Bundeswehr gemeinsam mit europäischen Partnern dauerhaft in Grönland im Einsatz wäre.
13:14 Uhr – „Das Schlimmste liegt möglicherweise noch vor uns“, warnt die dänische Ministerpräsidentin
Dänemark kann laut den Worten von Ministerpräsidentin Mette Frederiksen nicht über Souveränität, Identität, Grenzen und Demokratie verhandeln. Das sei eine Frage der Weltordnung, sagt sie vor dem Parlament. „Das Schlimmste liegt möglicherweise noch vor uns.“ Wenn jemand einen Handelskrieg mit Europa beginne, dann werde man natürlich reagieren, erklärt Frederiksen.
12:41 Uhr – Von der Leyen warnt Trump vor Abwärtsspirale
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen warnt US-Präsident Trump davor, die transatlantischen Beziehungen wegen Grönland in eine Abwärtsspirale zu stürzen. Die von Trump angekündigten Zusatzzölle gegen europäische Allliierte seien ein Fehler, sagte sie beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Die Spannungen würden nur genau denjenigen Gegnern helfen, die man möglichst von den strategischen Interessengebieten fernhalten wolle. Die EU werde deswegen entschlossen, aber mit Augenmaß reagieren.
Von der Leyen erinnerte dabei auch an das im vergangenen Juli vereinbarte Handelsabkommen zwischen den Vereinigten Staaten und der EU, das Zollobergrenzen vorsieht. „In der Politik wie in der Wirtschaft gilt: Ein Deal ist ein Deal“, ergänzte sie. „Wenn Freunde sich die Hände schütteln, muss das etwas bedeuten.“
11:42 Uhr – Lawrow: Russland habe keine Pläne zur Einnahme Grönlands – USA wüssten das
Russland hegt seinem Außenminister Sergej Lawrow zufolge keine Pläne zur Eroberung Grönlands. Die US-Regierung wisse das auch, sagt Lawrow vor der Presse in Moskau. Russland habe kein Interesse daran, sich in die Angelegenheiten Grönlands einzumischen, und Washington wisse, dass Moskau selbst keine Pläne habe, die Kontrolle über die Insel zu übernehmen. Es gebe auch keinerlei Bestätigung für Pläne Russlands oder Chinas, Grönland einzunehmen.
Der Außenminister fügt hinzu, dass Grönland kein „natürlicher Teil“ Dänemarks sei. Das Problem der ehemaligen Kolonialgebiete verschärfe sich zunehmend, fügt er hinzu. Die Nato solle innerhalb ihres Bündnisses eine Entscheidung über Grönland treffen.
09:48 Uhr – US-Finanzminister Scott Bessent versucht zu beschwichtigen
US-Finanzminister Scott Bessent zeigt sich zuversichtlich, dass die europäischen Regierungen die Spannungen wegen des angestrebten Kaufs Grönlands durch die USA nicht ausweiten. „Ich bin zuversichtlich, dass die Staats- und Regierungschefs nicht eskalieren werden und dass dies für alle zu einem sehr guten Ergebnis führen wird“, sagt Bessent am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos. Es werde eine Lösung gefunden.
08:23 Uhr – Trump postet SMS-Nachrichten von Rutte & Macron
Kurz vor dem Treffen in Davos postete Trump auf Truth Social mehrere, offenbar vertrauliche SMS-Nachrichten. In der Nachricht von Nato-Generalsekretär Mark Rutte heißt es wörtlich: „Herr Präsident, lieber Donald, was Sie in Syrien erreicht haben, ist unglaublich. Ich werde meine Medienauftritte in Davos nutzen, um Ihre Arbeit dort, in Gaza und in der Ukraine hervorzuheben. Ich bin entschlossen, einen Weg für Grönland zu finden. Ich freue mich darauf, Sie zu sehen. Mit freundlichen Grüßen, Mark“
Gleichzeitig veröffentlichte Trump auch eine private Textnachricht von Emmanuel Macron, in der der französische Präsident ein G-7-Treffen zur Bewältigung des Ukraine-Krieges in Paris vorschlägt. Darin bietet Macron an, für Donnerstagnachmittag zu einem Treffen der sieben führenden westlichen Industrienationen in Paris einzuladen. Er schlug auch vor, Vertreter der Ukraine, Dänemarks, Syriens und Russlands dazu zu laden. Weiter heißt es in der Textnachricht, er verstehe nicht, was Trump „in Sachen Grönland mache“. Zudem lud Macron Trump für Donnerstag zu einem Abendessen ein.
02:23 Uhr – Merz wünscht sich abgeschwächte Reaktion von Macron auf Trump
Der Bundeskanzler will Frankreichs Präsidenten Macron davon überzeugen, seine Reaktion auf die jüngste Drohung von US-Präsident Donald Trump, neue Handelszölle gegen europäische Verbündete zu verhängen, zu mäßigen. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Wochenende berichtete, beabsichtigt Macron, die Aktivierung des sogenannten Instruments gegen Zwangsmaßnahmen der Europäischen Union zu fordern. Merz sagte hingegen am Montag, dass die stärkere Exportabhängigkeit Deutschlands bedeute, dass das Land weniger bereit sei, die schärfste Handelsgegenmaßnahme der EU einzusetzen.
„Nun ist Frankreich von den amerikanischen Zöllen in einem anderen Umfang betroffen als wir“, sagte Merz am Montag vor Journalisten in Berlin und fügte hinzu, dass er deshalb auch Verständnis dafür habe, dass die französische Regierung, dass der französische Staatspräsident „hier hin und wieder härter reagieren, als wir das wollen.“ Es werde dennoch gelingen, „eine gemeinsame Position“ zu finden, so Merz, bevor man am Donnerstag in Brüssel in den Europäischen Rat gehe, um die nächsten Schritte zu besprechen, so Merz.
01:57 Uhr – Weißes Haus bestätigt Echtheit von Trump-SMS an Norwegens Ministerpräsident
Das Weiße Haus hat die Echtheit einer Nachricht von Präsident Donald Trump bestätigt, laut der er sich nicht mehr nur dem Frieden verpflichtet fühlt. Trump sei „sich sicher, dass den Grönländern besser gedient wäre, wenn sie von den Vereinigten Staaten vor modernen Bedrohungen in der Arktisregion geschützt würden“, sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Anna Kelly in Washington.
01:45 Uhr – USA und Kanada schicken Flugzeuge zum Militärstützpunkt Pituffik
Flugzeuge des gemeinsamen Luftverteidigungskommandos der USA und Kanadas sollen in Kürze im Rahmen eines bereits „seit Langem geplanten“ Einsatzes in Grönland eintreffen. Die Maschinen werden auf dem US-Militärstützpunkt Pituffik landen, wie das Nordamerikanische Luftverteidigungskommando (Norad) auf X mitteilte. Dies erfolge in Abstimmung mit Dänemark und auch die grönländische Regierung sei darüber informiert worden.
Details zum Einsatz und zur Zahl der daran beteiligten Militärflugzeuge nannte Norad, das nach eigenen Angaben „routinemäßig“ Missionen zur Verteidigung Nordamerikas ausführt, zunächst nicht.
01:30 Uhr – Wirtschaftsweise fordert harte Antwort auf Zolldrohung
Der Wirtschaftsweise Martin Werding erwartet von der EU eine harte Antwort auf die Zolldrohungen Donald Trumps. Der „Rheinischen Post“ sagte Werding, alle Gegenmaßnahmen gehörten wieder auf den Tisch, die in den Diskussionen über die von Trump im vergangenen Jahr angedrohten Zölle vorbereitet worden seien. Trump lasse klar erkennen, dass es ihm in Grönland nicht um Sicherheitsinteressen gehe, sondern um Gebietsansprüche. Damit verletze er die Souveränität von Partnerländern und gefährde die Funktionsfähigkeit und damit den Fortbestand der Nato. Die Zollfrage sei dabei nur ein Nebenkriegsschauplatz, erklärte der Ökonom. Genau darum dürfe die EU in diesem Streit jedoch nicht einknicken.
Montag, 19. Januar
22:09 Uhr – „Kein Kommentar“, sagt Trump über möglichen Militäreinsatz
Donald Trump will sich nicht dazu äußern, ob er zur Übernahme Grönlands militärische Gewalt einsetzen würde. Auf die Frage, ob er Gewalt anwenden würde, um die zu Dänemark gehörende Insel in Besitz zu nehmen, antwortete Trump in einem kurzen Telefoninterview mit dem Sender NBC News: „Kein Kommentar“.
Trump hatte am Samstag angekündigt, zehn Prozent zusätzliche Einfuhrzölle auf Waren aus etlichen europäischen Ländern, darunter Deutschland, zu erheben, solange die Europäer den Kauf Grönlands durch die USA verhindern. Auf die Frage, ob er diesen Kurs durchziehen werde, sagte der US-Präsident dem Sender: „Ich werde -– 100-prozentig.“ Europa sollte sich eher auf den Ukraine-Krieg fokussieren – nicht auf Grönland, fügte der Republikaner hinzu.
21:43 Uhr – Von der Leyen verlangt bei Treffen mit US-Abgeordneten Achtung der Souveränität Grönlands
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen verlangt bei einem Treffen mit US-Kongressmitgliedern am Rande der Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums in Davos die Achtung der Souveränität Grönlands und Dänemarks. „Dies ist für unsere transatlantischen Beziehungen von größter Bedeutung“, erklärte von der Leyen nach der Zusammenkunft mit einer parteiübergreifenden Delegation des US-Kongresses am Montag in Onlinenetzwerken. Die EU sei weiterhin bereit, „eng mit den Vereinigten Staaten, der Nato und anderen Verbündeten sowie in enger Kooperation mit Dänemark zusammenzuarbeiten, um unsere gemeinsamen Sicherheitsinteressen voranzubringen“. Die angedrohten Strafzölle stünden „den gemeinsamen Interessen“ der EU und der USA entgegen, betonte die EU-Kommissionspräsidentin.
18:57 – Rutte: Nato will mit Dänemark und Grönland zusammenarbeiten
Die Nato will bei der Sicherheit in der Arktis weiter mit Dänemark und Grönland zusammenarbeiten. Das sagte Generalsekretär Mark Rutte. Man habe besprochen, wie wichtig die Arktis – einschließlich Grönland – für die gemeinsame Sicherheit sei und wie Dänemark seine Investitionen dafür erhöhe, schrieb Rutte auf X. „Wir werden weiter als Verbündete in diesen wichtigen Fragen zusammenarbeiten.“
18:30 Uhr – Dänemark und Grönland schlagen Nato-Mission vor
Dänemark und Grönland schlagen eine Nato-Mission für das arktische Autonomiegebiet vor. Dies sagte der dänische Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen im Beisein der grönländischen Außenministerin Vivian Motzfeldt nach einem Gespräch mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte.
„Wir haben es vorgeschlagen, der Generalsekretär hat davon Kenntnis genommen und wir denken, wir können nun – hoffentlich – den Rahmen bestimmen, in dem das konkretisiert werden kann“, sagte Poulsen.
18:16 Uhr – Grönland-Demonstranten machen sich über Trumps Wahlkampfslogan lustig
Rote Baseballkappen, die sich über den Wahlkampfslogan von Donald Trump lustig machen, sind zum Symbol des Widerstands gegen seine Grönland-Pläne geworden. Däninnen und Dänen und Grönländerinnen und Grönländer tragen bei ihrem Protest gegen die Androhung Trumps, die zu Dänemark gehörende Insel Grönland einzunehmen, Kappen mit dem Schriftzug „Make America Go Away“. Das ist eine Anspielung auf Trumps Slogan „Make America Great Again“. Die Beliebtheit der „Make America Go Away“-Kopfbedeckung war unter anderem am Wochenende in Kopenhagen zu beobachten.
„Ich will meine Unterstützung für Grönland zeigen und auch zeigen, dass ich den Präsidenten der Vereinigten Staaten nicht mag“, sagte der 76-jährige Kopenhagener Lars Hermansen bei einem Protest am Samstag. Die Hüte mit dem Protestslogan gegen Trump wurden von Jesper Rabe Tonnesen entworfen, dem Inhaber eines Geschäfts für Vintage-Kleidung in der dänischen Hauptstadt. Im vergangenen Jahr waren die Kappen noch ein Ladenhüter, doch nachdem Trump seine Rhetorik wegen Grönland verschärft hat, sind die Baseballkappen zunehmend häufig zu sehen.
18:10 Uhr – Kanada will Militär nach Grönland schicken
Kanada zieht Insidern zufolge die Entsendung eines kleinen Truppenkontingents für Nato-Übungen nach Grönland in Betracht. Das Militär habe der Regierung entsprechende Pläne vorgelegt und warte nun auf eine Entscheidung von Premierminister Mark Carney, sagt eine mit der Angelegenheit vertraute Person. Carney muss zwischen der Solidarität mit europäischen Verbündeten und dem Verhältnis zu Donald Trump abwägen.
17:51 Uhr – Kallas: EU hat kein Interesse an Streit
Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas warnt die USA im Streit um Grönland vor der Verhängung von Strafzöllen. „Souveränität ist kein Handelsgut“, schreibt sie auf X. „Wir haben kein Interesse daran, einen Streit anzufangen, aber wir werden unsere Position behaupten.“ Europa verfüge über eine Reihe von Instrumenten, um seine Interessen zu schützen.
Die Sicherheit in der Arktis sei ein gemeinsames transatlantisches Interesse, das man mit den US-Verbündeten besprechen könne. „Aber Zolldrohungen sind nicht der richtige Weg, dies anzugehen“, fügt Kallas hinzu.
17:36 Uhr – „Ich halte das für sehr unklug“ warnt US-Finanzminister Bessent
US-Finanzminister Scott Bessent warnt die europäischen Regierungen vor Vergeltungsmaßnahmen im Streit um Grönland. „Ich halte das für sehr unklug“, sagt Bessent am Rande des Weltwirtschaftsforums im schweizerischen Davos auf die Frage nach handelspolitischen Gegenmaßnahmen. Europa solle nicht an den Absichten von US-Präsident Donald Trump zweifeln. „Ich habe mit Präsident Trump gesprochen, und es gibt offenbar viele Reaktionen“, sagt Bessent. „Ich denke, jeder sollte den Präsidenten beim Wort nehmen.“
14:32 Uhr – Merz erwartet Treffen mit Trump am Mittwoch
Im Streit um Grönland will Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Mittwoch auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos direkt mit Donald Trump sprechen. „Ich will es nicht, aber wenn es nötig ist, dann werden wir natürlich auch unsere europäischen Interessen, auch unsere deutschen nationalen Interessen schützen“, sagte Merz. Es werde sicherlich eine Gelegenheit für ein Treffen geben.
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