Darum verzichten jetzt viele Hersteller auf die Lebensmittelampel

„Wie soll ich dem Verbraucher erklären, dass das Produkt, das er am 31.12. mit einem grünen A gekauft hätte, am 1.1. ein C ist?“, argumentiert Kleiner. Das könne man als Unternehmen nicht kommunizieren, bei Verbrauchern sorge das für Unverständnis. Laut Kleiner gilt das insbesondere für Brot. Bei einer Tüte Chips würde ein Verbraucher ein C akzeptieren, argumentiert der Unternehmensführer. Bei Brot sei das anders: „Der Konsument ordnet Backware erst mal als gesund ein.“ Eine Lebensmittelampel, die nicht grün sei, wirke deshalb abschreckend.