
Endlich mal eine Geschichte, in der alle zusammenhalten! Alte wie Junge, Männchen wie Weibchen, ungeachtet ihrer Herkunft und Geschichte. Wie gut so etwas tut. „Herzerwärmend“ nennt die South China Morning Post das Geschehen und da würden jetzt selbst Xi Jinping und Friedrich Merz nicht widersprechen.
Ein Pekinese und eine deutsche Schäferhündin sind zusammen mit fünf weiteren Hunden 17 Kilometer zurück in ihr Dorf gelaufen. Ungeachtet ihrer Größe und Fellfarbe passten sie am Rande einer gefährlichen Schnellstraße in Changchun, der Hauptstadt der Provinz Jilin im Nordosten Chinas, ausgezeichnet auf sich auf. Selbst ein Labrador und ein Golden Retriever reihten sich hier friedlich mit ein, wie millionenfach aufgerufene Videos beweisen. Die Führung der Gruppe übernahm ein Hütehund, welcher als „Corgi“ bereits im 10. Jahrhundert trampelige walisische Rinderherden zusammenhielt und es so bis ins britische Königshaus schaffte. Ja, man könnte hier von einer Art Handels-Pakt sprechen, der zum Erfolg führte: Alle Tiere kehrten wieder wohlbehalten in ihre Körbe und Hundehütten zurück.
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Wobei jetzt natürlich nur noch die Frage bleibt, was sie denn auf den Weg gebracht haben könnte. Im Netz wird gemutmaßt, sie seien einem widerlichen Hundedieb abhandengekommen. Die erste Stellungnahme der zuständigen Kultur- und Tourismusbehörde in der chinesischen Provinz Jilin klingt eher ernüchternd: Eine läufige Hündin, ein paar saudumme, sexgeile Rüden, das war’s. Doch auch diese Dinge gilt es an den Schnellstraßen des Lebens zu lösen. Am besten gemeinsam.
