Champions League: Real Madrid schockt Manchester City – und Norwegens Favoritenschreck gelingt der nächste Coup

Rekordgewinner Real Madrid zerlegt in der Champions League daheim Manchester City und dessen Trainer Pep Guardiola. Mit ebenfalls deutlichem Resultat gewinnt auch Bodö/Glimt gegen Lissabon – und erweist sich erneut als Favoritenschreck des europäischen Fußballs.

Ein überragender Fede Valverde hat Real Madrid in Richtung Viertelfinale der Champions League geschossen, auch Norwegens Sensationsfußballer von FK Bodö/Glimt sind der nächsten Runde ganz nah. Kapitän Valverde sorgte mit einem Hattrick praktisch im Alleingang für den 3:0 (3:0)-Erfolg im Achtelfinal-Hinspiel gegen Manchester City. Die Norweger setzten sich ebenfalls mit 3:0 (2:0) gegen Sporting Lissabon durch.

Zudem gewann Titelverteidiger Paris Saint-Germain in einem packenden Duell mit 5:2 (2:1) gegen den FC Chelsea.

Den spektakulärsten Auftritt des Abends aber hatte Real-Kapitän Valverde (20. Minute/27./42.), der gegen Manchester und dessen Trainer Pep Guardiola schon vor der Pause für klare Verhältnisse sorgte. Vinicius Junior hätte nach dem Seitenwechsel sogar noch auf 4:0 stellen können, scheiterte aber mit einem Foulelfmeter an City-Torwart Gianluigi Donnarumma (57.).

Valverde profitierte von Fehlern in der City-Abwehr, anschließend vollendete er nach Vorarbeit von Vinicius Junior ins lange Eck. Der schönste Treffer aber war sein dritter, als er den Ball auf engstem Raum über City-Verteidiger Marc Guehi lupfte und erneut ins lange Eck traf.

Bodö/Glimt gelingt die nächste Sensation

Auch Bodö/Glimt hatte früh für klare Verhältnisse gesorgt. Sondre Brunstad Fet (32.) per Foulelfmeter, Ole Didrik Blomberg (45.+1) und Kasper Högh (71.) erzielten die Treffer gegen den portugiesischen Meister, der damit überraschend vor dem Aus steht.

Auch für Chelsea könnte es nach der Niederlage in Paris eng werden. Bradley Barcola (10.), Ousmane Dembélé (40.), Vitinha (74.) und Khvicha Kvaratskhelia (86./90.+4) trafen für die Gastgeber. Malo Gusto (28.) und Enzo Fernandez (57.) erzielten die Tore für die Engländer, die nun Rückspiel am kommenden Dienstag (21 Uhr) mächtig unter Druck stehen.

jb mit dpa