Champions League: Paris gegen Chelsea auch im Rückspiel gnadenlos

PSGs Bradley Barcola bejubelt seinen Treffer zum 2:0 gegen Chelsea

Stand: 17.03.2026 • 23:54 Uhr

Titelverteidiger Paris Saint-Germain hat auch im Rückspiel des Champions-League-Achtelfinales seine Klasse unter Beweis gestellt und dem FC Chelsea beim 3:0 (2:0) am Dienstagabend keinerlei Chance gelassen.

In London trafen Chwitscha Kwarazchelia (6. Minute), Bradley Barcola (14.) und Senny Mayulu (62.) für Paris. Schon im Hinspiel hatte PSG spektakulär mit 5:2 triumphiert. Der Viertelfinal-Gegner wird zwischen dem FC Liverpool und Galatasaray Istanbul (Hinspiel 0:1) am Mittwochabend (21 Uhr) an der Anfield Road ermittelt.

PSG geht mit frühem Doppelschlag in Führung

Vor den Augen von Thomas Tuchel, heute Nationaltrainer Englands und ehemals Trainer beider Vereine, zeigten sich die Pariser erneut gnadenlos effizient – insbesondere zu Beginn der Partie. Nach einem langen Abschlag profitierte Kwarazchelia von einem Abwehrfehler und blieb im Eins-gegen-eins mit Chelsea-Torwart Robert Sánchez cool. Nach einem schnellen Konter zog kurz darauf Barcola per Dropkick ab – der Ball schlug sehenswert im linken oberen Eck ein.

Chelsea wiederum kam zwar zu Chancen, ließ aber die Kaltschnäuzigkeit komplett vermissen. Die „Blues“ mussten angesichts der Ballsicherheit der Gäste früh einsehen, dass gegen den Titelverteidiger in diesem Achtelfinale nichts zu holen war.

Chelsea fehlt die Kaltschnäuzigkeit

Zwar blieben die Gastgeber dran und spielten sich das ein oder andere Mal gefällig in den Strafraum, doch auch im zweiten Durchgang waren es die Gäste, die trafen: Der eingewechselte Youngster Mayulu kam an den Ball und nagelte ihn aus 15 Metern unter die Querlatte. Auch das Rückspiel war spätestens jetzt entschieden, die Chelsea-Anhänger verließen in Scharen die Stamford Bridge.

Wieder musste man dem Team von Liam Rosenior zugute halten, dass es nicht aufsteckte und immerhin auf den Ehrentreffer drängte, Moises Caicedo (73.) und Alejandro Garnacho (79.) hätten beispielsweise treffen können. Im in den vergangenen Wochen immer mal wieder kritisierten Matwej Safonow hatten die Pariser an diesem Abend aber einen starken Torwart, der sich mehrfach auszeichnen konnte.

Starker Rückhalt für PSG: Torwart Matwey Safonow

So endete die Partie mit einem Statement-Sieg für den Titelverteidiger, der sich auch in diesem Jahr wieder berechtigte Hoffnungen auf den großen Triumph machen darf.