In einem Werbeclip vom vergangenen Dezember sitzt Kai Havertz im Lotussitz in einem Wüstencamp und meditiert: „Sei ganz im Moment. Atme ein. Spüre den Fluss. Lass los.“ Es wäre kaum überraschend, wenn sich der Offensivspieler des FC Arsenal in den vergangenen zwölf Monaten tatsächlich spirituelle Fähigkeiten angeeignet hätte. Diese Phase war für Havertz von bitteren Verletzungsrückschlägen geprägt, in der Ruhe und innere Standfestigkeit ausgesprochen wertvoll sind. Als Lohn für seine Geduld erwartet ihn nun ein besonderes Spiel: Am Mittwoch kehrt der 26-Jährige im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League mit Arsenal erstmals zu Bayer Leverkusen zurück – seinem Jugend-, Ausbildungs- und ersten Profiverein.
