Champions League, 7. Spieltag: Eintracht Frankfurt ist aus der Champions League ausgeschieden

Qarabağ Ağdam – Eintracht Frankfurt 3:2 (1:1)

Eintracht Frankfurt ist als erster deutscher Verein aus der Champions League ausgeschieden. Am vorletzten Spieltag der Ligaphase verlor Frankfurt mit 2:3 (1:1) bei Qarabağ Ağdam in Aserbaidschan und kann damit schon vor dem abschließenden Spiel kommende Woche nicht mehr im Turnier weiterkommen. Beim Debüt von Interimstrainer Dennis Schmitt hätte mindestens ein Punkt ausgereicht, um die theoretische Chance zu erhalten.

Drei Tage nach der Trennung von Coach Dino Toppmöller traf Camilo Duràn (4./80.) doppelt für die Gastgeber, Bahlul Mustafazada (90.+4) traf zum entscheidenden Treffer in der Nachspielzeit. Für Frankfurt trafen Can Uzun (10.) und Farès Chaibi (78./Foulelfmeter). Mit nur vier Punkten aus sieben Spielen liegt die Eintracht hinter Platz 24, der zur Play-off-Teilnahme berechtigt.

Ohne eigene Fans, die nicht zur Partie nach Baku reisen durften, dauerte es
keine vier Minuten bis die Gastgeber in Führung gingen. Kaua Santos hielt
zunächst gegen Leandro Andrade, ehe Durán den Abpraller verwandeln konnte. Kurz darauf kam Frankfurt zurück. Nach einem
Sololauf von Ritsu Doan kam Uzun an den Ball und der Angreifer schob aus 15 Metern ins Tor. 

Die defensiven Probleme
bekam Schmitt in der kurzen Zeit als Coach nicht in den Griff, die
Innenverteidiger wirkten unsicher. Eintracht bekam spät im Spiel einen Strafstoß zugesprochen. Der eingewechselte Chaibi verwandelte souverän. Zum Ausgleich traf dann Duràn. Mit dem letzten Angriff der Partie traf Mustafazada zum Sieg.

Das Heimspiel am letzten Spieltag gegen Europa-League-Sieger Tottenham Hotspur ist damit sportlich unbedeutend für die Frankfurter, die Londoner spielen hingegen noch um den direkten Einzug ins Achtelfinale. Qarabağ spielt kommende Woche gegen den FC Liverpool.

Er habe ein „gutes Gefühl, die Mannschaft ist relativ locker und
entspannt“, hatte Sportvorstand Markus Krösche vor Anpfiff bei DAZN
gesagt. „Wenn wir die theoretische Chance haben wollen, gegen Tottenham in
die K.o.-Phase einzuziehen, müssen wir gewinnen.“ Auf die Frage, was
Schmitt und Co-Trainer Alex Meier seit der Trennung von Toppmöller ändern konnten, sagte er: „Du kannst in so kurzer Zeit nicht wirklich was
machen. Es ist wichtig, dass wir die Balance besser hinbekommen.“ Wer
dauerhaft Nachfolger von Toppmöller wird, ist bislang offen. 

Parallel dazu trennten sich Galatasaray Istanbul und Atlético Madrid 1:1 (1:1) unentschieden. 

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