Bundesligarückschau: Ein halbes Leben für den BVB

Sebastian Kehl ist ein Platz in Dortmunds Vereinsgeschichte sicher. Ob als Legende oder Mahnmal für die nächste Transferperiode, lässt Aki Watzke offen. Der 27. Spieltag

Bundesligarückschau: Sebastian Kehls Nachfolger muss eine Antwort auf die Frage finden, wer oder was der BVB sein will.
Sebastian Kehls Nachfolger muss eine Antwort auf die Frage finden, wer oder was der BVB sein will.
© INA FASSBENDER/​AFP/​Getty Images

Leipzig gegen Hoffenheim. Wie vergangene Woche geschrieben, ist der Kampf um Platz vier ein Ersatz für die fehlende Spannung ganz oben. Am Spieltag zuvor verloren die Leipziger gegen Stuttgart, diesmal gewannen sie dominant gegen einen anderen direkten Kontrahenten um die Champions-League-Millionen. Sie nahmen Hoffenheim in der ersten Hälfte auseinander, schossen fünf Tore, wovon eines wegen Abseits nicht zählte. Es hieß zur Pause also 4:0. In der zweiten Hälfte machten die Leipziger etwas langsamer, legten ein Tor nach. Ihre Offensive um Yan Diomande, Christoph Baumgartner und den geliehenen Brajan Gruda ist wohl die zweittalentierteste der Bundesliga. Warum sie so oft so lethargisch daherkommt, ist eine Frage an den Trainer Ole Werner. Mit dem 5:0 zog Leipzig in der Tabelle an der punktgleichen TSG vorbei, ist jetzt Vierter. Soll es bei RB mal dauerhaft gut laufen, wäre es gut, wenn in zwei Jahren mindestens zwei von Gruda, Baumgartner, Diomande noch in Leipzig spielen.