Bundesliga, 26. Spieltag – Sonntag: Stuttgart bleibt vor Leipzig, Union Berlin gewinnt in Freiburg

VfB Stuttgart – RB Leipzig 1:0 (0:0)

Der VfB Stuttgart hat im Spiel gegen RB Leipzig den vierten Platz verteidigt. Mit einem Tor von Stürmer Deniz Undav (55.) baut der VfB seinen Vorsprung im Rennen um die Champions League-Qualifikation aus. Die Leipziger liegen nun drei Punkte hinter Stuttgart auf Rang fünf, was die Qualifikation für die Europa League bedeuten würde.

Während die erste Halbzeit kaum Torchancen bot, nahmen diese nach dem Seitenwechsel deutlich zu. In der 53. Minute hielt VfB-Torwart Alexander Nübel unter Mithilfe des Pfostens den Schuss von Nicolas Seiwald. Den Treffer von Undav, den Chris Führich vorbereitete, konnte er nicht mehr verhindern. In der Nachspielzeit hatte Willi Orbán von RB Leipzig noch eine letzte Chance. Der Kopfschuss des Verteidigers ging allerdings an den Pfosten (90.+2).

Das Spiel zwischen Leipzig und Stuttgart wurde vom Schiedsrichter Deniz Aytekin gepfiffen, der damit sein 250. Bundesligaspiel betreute. Er ist damit der siebte Mann, dem diese Ehre zuteilwird. Am nächsten Spieltag trifft Leipzig mit Hoffenheim auf einen starken Gegner. Stuttgart spielt am kommenden Sonntag in Augsburg.

SC Freiburg – 1. FC Union Berlin 0:1 (0:0)

Der 1. FC Union Berlin hat gegen den SC Freiburg gewonnen und damit Freiburgs Serie von elf Heimsiegen in Folge unterbrochen. Die Berliner gewannen nach einem bis fast zum Ende torlosen Spiel in der Nachspielzeit durch einen Treffer von Woo-yeong Jeong (90+2). Union steht damit auf Tabellenplatz 9 und baut den Vorsprung auf den Relegationsplatz auf sieben Punkte aus. Der SC Freiburg steht nun auf Platz 8 mit 34 Punkten. Ihnen fehlen auf das obere Tabellendrittel – und damit die Qualifikation für internationale Turniere – elf Punkte.

Das über weite Strecken taktisch geprägte Spiel spielte sich häufig im Mittelfeld ab und bot insgesamt wenige Höhepunkte. Zwar war Freiburg klar überlegen und beendete das Spiel mit 69 Prozent Ballbesitz. Torschüsse, wie die Freistoßgelegenheit von Derry Scherhant (54.), blieben jedoch ungenutzt.

Die „gewisse Anspannung“, die Union-Trainer Steffen Baumgart vor dem Spiel verspürt hatte, dürfte mit dem Sieg verflogen sein. Im Vergleich zum vorangegangenen Spiel änderte er den Kader auf vier Positionen. Durch Fußprobleme von Frederik Rønnow kam Matheo Raab im Tor der Berliner zu seinem Bundesliga-Debüt. Nach der Niederlage in der Europa League unter der Woche änderte Freiburgs Trainer Julian Schuster auf fünf Positionen – ohne Erfolg.

SV Werder Bremen – 1. FSV Mainz 05 0:2 (0:1)

Der 1. FSV Mainz 05 hat gegen den SV Werder Bremen im Abstiegskampf drei Punkte geholt. Gegen Bremen gewann die Mainzer Mannschaft mit 2:0 (1:0) und landet damit auf dem 13. Tabellenplatz in der Fußballbundesliga, und das mit drei Punkten Abstand auf den Relegationsplatz. Die Bremer befinden sich nach zwei zuletzt siegreichen Spielen auf Platz 15. Vom derzeitigen Relegationsplatz-Inhaber St. Pauli trennt das Team nur ein Punkt.

Die Mainzer kamen früh durch ein Kopfballtor von Paul Nebel in Führung (5.). Auch der Bremer Leonardo Bittencourt versuchte kurz danach ein Kopfballtor – traf aber nur die Querlatte (8.). Jae-Sung Lee baute die Mainzer Führung in der zweiten Hälfte weiter aus (52.).

Werder Bremen musste kurzfristig auf Niklas Stark und Senne Lynen verzichten, weswegen Trainer Daniel Thioune zur Umstellung seines Kaders gezwungen war. In der kommenden Woche spielt das Team gegen Wolfsburg, das sich auf Platz 17 und damit ebenfalls im Abstiegskampf befindet. Die Mainzer treffen am nächsten Sonntag auf Eintracht Frankfurt.

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