Bundesliga, 19. Spieltag – Sonntag: Freiburg schlägt Köln, Stuttgart gewinnt in Mönchengladbach

SC Freiburg – 1. FC Köln 2:1 (2:1)

Zum Abschluss des 19. Spieltags hat der SC Freiburg mit 2:1 gegen den 1. FC Köln gewonnen. Dank Torschütze Igor Matanović bleiben die Freiburger in Reichweite zu den Europapokalplätzen. Matanović erzielte in der 44. Minute das Siegtor, 25 Minuten vor dem Ende des Spiels verschoss er allerdings auch einen Handelfmeter.

SC-Verteidiger Max Rosenfelder hatte die Kölner zunächst in der zehnten Minute durch ein Eigentor in Führung gebracht. Derry Scherhant traf nur eine Minute später zum schnellen Freiburger Ausgleich. Matanovićs Treffer zum 2:1 kurz vor der Pause war letztlich schon entscheidend. 

Der 1. FC Köln hat mit der Niederlage den Schritt aus der Abstiegszone verpasst. Das Team von Trainer Lukas Kwasniok liegt durch den Mainzer Sieg nur noch fünf Punkte vor dem Relegationsplatz. Nach dem zuletzt ersten Sieg nach zuvor acht sieglosen Spielen endete der Aufwärtstrend der Kölner in Freiburg wieder jäh. Im Breisgau ist für die Rheinländer traditionell wenig zu holen; es gab nur einen Sieg bei den letzten 19 Gastspielen beim SC.

Man sei nach der 1:4-Niederlage aus dem Hinspiel „gewarnt“, hatte SC-Trainer Julian Schuster vor dem Spiel gesagt. „Wir haben noch etwas gutzumachen“, sagte auch Angreifer Matanović. Das taten die Breisgauer dann auch.

Freiburg liegt aktuell fünf Punkte hinter dem sechsten Tabellenrang, der zur Teilnahme an den Play-offs für die Conference League berechtigt. 

Borussia Mönchengladbach – VfB Stuttgart 0:3 (0:1)

Der VfB Stuttgart hat mit 3:0 (1:0) bei Borussia Mönchengladbach gewonnen. Die Stuttgarter haben damit zum 17. Mal bei den Gladbachern gewonnen – so oft wie bei keinem anderen Bundesligaklub. Jamie Leweling (30. Minute), ein Eigentor von Joe Scally (67.) und der eingewechselte Deniz Undav (74.) sorgten für die Tore für das Team von Trainer Sebastian Hoeneß, das vor allem in der zweiten Halbzeit die Partie souverän beherrschte. 

Leweling hatte zuvor gegen die zunächst engagierteren Borussen einen Handelfmeter verursacht. Den Versuch von Gladbachs Torjäger Haris Tabaković parierte VfB-Keeper Alexander Nübel (12.) jedoch. Nach nun zehn Punkten aus vier Bundesligaspielen im Januar stehen die Stuttgarter auf einem Champions-League-Platz. 

Die seit drei Spielen sieglose Borussia steht auf Platz elf. Gegen Stuttgart waren sie zunächst besser im Spiel, konnten das aber im letzten Angriffsdrittel nicht entscheidend nutzen. Für die Führung der Gäste nutzte Leweling die erste Chance der Partie. Scally überließ den Ball bei einer unglücklichen Aktion dem VfB-Angreifer. Die Führung gab den individuell deutlich stärkeren Gästen mehr Sicherheit, während Gladbach zunehmend schwächer wurde. 

Die Überlegenheit des VfB wurde nach der Pause schnell deutlich. Chris Führich und Undav, die nach der 0:2-Niederlage in der Europa League bei der AS Rom aus der Startelf rotiert worden waren, kamen aufs Feld und sorgten für noch mehr offensive Stärke und vor allem für die Entscheidung.

Führich war es, der wenige Minuten nach seiner Einwechslung die Ecke vor das Tor trat, bei der Scally das Eigentor verursachte. Vom Rücken des US-Profis prallte der Ball in die lange Ecke des Gladbacher Tores. Durch einen Angriff, der von einem von vielen offensiv gewonnenen Bällen eingeleitet wurde, schloss Undav zum 3:0 und damit zur Entscheidung ab. Undav war es auch, der das Selbstbewusstsein des VfB in Worte fasste: „Als Gladbach den Elfmeter vergeben hat, war eigentlich schon klar, dass wir gewinnen werden.“

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