Bündnis Sahra Wagenknecht: Wie sich das BSW in den Bundestag klagen will

13.400 Stimmen fehlen der Wagenknecht-Partei, um in den Bundestag zu kommen. Tatsächlich gab es Fehler in den Wahllokalen. Aber reicht das? Und was würde sich ändern?



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Bündnis Sahra Wagenknecht: Bei der Bundestagswahl scheiterte das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) ganz knapp an der Fünfprozenthürde, hier ein Plakat aus dem Wahlkampf
Bei der Bundestagswahl scheiterte das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) ganz knapp an der Fünfprozenthürde, hier ein Plakat aus dem Wahlkampf
© Jasper Walter Bastian für ZEIT ONLINE

Wenn in Berlin der Bundeswahlausschuss zusammentritt, um das endgültige Ergebnis der Bundestagswahl vom 23. Februar festzustellen, dann geht es für das Bündnis Sahra Wagenknecht um sehr viel. Mit 4,972 Prozent hat die neue Partei die Fünfprozenthürde und damit den Einzug ins Parlament nur haarscharf verpasst. Bisher war die entscheidende Sitzung für diesen Freitag geplant. 

Doch beim BSW haben sie die Hoffnung weiterhin nicht ganz aufgegeben, doch noch die Fünfprozenthürde zu schaffen. Nur 13.400 Stimmen fehlten der Partei zur Bildung einer Fraktion, die sie als neue politische Kraft etabliert hätte. Und, 13.400 Stimmen, „das sind noch nicht mal 45 pro Wahlkreis“, rechnete die Partei am Dienstag in einer Telegram-Nachricht an ihre Anhänger vor: „Zahlreiche Unregelmäßigkeiten deuten darauf hin, dass das BSW die Fünfprozenthürde doch geknackt haben könnte.“