Buchtipps der Woche: Eine Puppe, ein Nachbarschaftsstreit, eine Fahrt nach anderswo und Aiweiwei – Kultur

Sie sind Grusel-Garanten in Horrorfilmen, präventive Lebensretter, Anzeiger neuester Modetrends und eines der ältesten Spielzeuge überhaupt: Puppen dominieren unsere Welt, und das schon lange. „Wo es Menschen gab, gab es immer auch Puppen“, schreibt Autorin Tanja Raich (Jesolo) in Die Puppe. Ihr neues Buch erschien in der Reihe Dinge des Lebens des Residenz Verlags. Man möchte es fast Büchlein nennen, wirkt es aufgrund seines schmalen Formats sowie des zart bedruckten Einbands wie aus einer Puppenstube. Auf gerade einmal 64 Seiten, hübsch illustriert von Hanna Zeckau, zeichnet Raich die Entwicklung, Gestaltwandlung sowie Funktionen von Puppen nach.