Börse in den USA: Aktien von US-Rüstungsfirmen steigen nach Maduro-Festnahme

Die Aktienmärkte reagieren ebenfalls auf Donald Trumps Drohungen gegen weitere Länder. An der US-Börse profitieren vor allem Rüstungsfirmen wie Lockheed Martin.




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Börse in den USA: Großpatronen im Werk der US-Rüstungsfirma Scranton Army Ammunition Plant
Großpatronen im Werk der US-Rüstungsfirma Scranton Army Ammunition Plant
© Charly Triballeau/​AFP/​Getty Images

Die US-Militärintervention in Venezuela und die
Drohungen von Präsident Donald Trump gegen ‍weitere
lateinamerikanische Länder treiben die ​Aktien von
US-Rüstungsfirmen an. Die Papiere ‌von Lockheed Martin,
Northrop Grumman und L3Harris gewinnen jeweils
rund ⁠zwei Prozent. 

Trump hatte
nach der Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro mit einem weiteren Einsatz gegen das Land sowie gegen
Kolumbien und Mexiko gedroht. Der S&P-Branchenindex für Luft-
und Raumfahrt sowie Verteidigung ​kletterte auf ein
Rekordhoch. 

Aktien von Ölkonzernen ebenfalls gefragt

Auch die Aktienwerte großer US-Ölkonzerne legten zu. Die Investoren setzen offenbar darauf, dass amerikanische Unternehmen nach der US-Intervention Zugang zu den Ölreserven in Venezuela bekommen. Das US-Embargo für venezolanisches Öl bleibe aber weiterhin in Kraft, sagte Trump. Die Papiere von ExxonMobil und Chevron legten um 1 Prozent und 4 Prozent zu.

An den deutschen Aktienmärkten stiegen ebenfalls die Aktien von Rüstungskonzernen wie Rheinmetall oder Renk. Der Deutsche Aktienindex Dax stieg auch deswegen auf ein Rekordhoch.